DAX: Zu gute Arbeitsmarktdaten belasten

03.07.2014 – 15:15 Uhr: Im Vorfeld der EZB-Zinsentscheidung und der US-Arbeitsmarktdaten verzeichnete der DAX Kursgewinne und näherte sich erneut mit 9.995 Punkten der Marke bei 10.000 Zählern. 

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Quelle: Bloomberg

Um 13:45 Uhr wurde das Sitzungsergebnis der Währungshüter veröffentlicht. Erwartungsgemäß beließ Mario Draghi den Leitzins unverändert bei 0,15%. Großartige Kursbewegungen blieben aus. Fünfundvierzig Minuten später folgten dann die Zahlen zur US-Beschäftigung. In den Vereinigten Staaten wurden im Juni 288 Tsd. neue Arbeitsplätze geschaffen. Damit wurden die Schätzungen von 210 bis 220 Tsd. neuen Jobs deutlich übertroffen. Kurz darauf knickte das deutsche Börsenbarometer ein. Nach den besser als erwarteten Daten kamen Sorgen auf, wonach die US-Notenbank Fed schneller als befürchtet die Zinsen erhöhen könnte. In der Spitze rutschte der DAX bis auf 9.942 Zählern ab. Dieser Kursrücksetzer wurde jedoch prompt von den Marktteilnehmern zum Einstieg genutzt.

So schnell wie es abwärts ging, so schnell schossen die Notierungen wieder in die Höhe. Mit 10.005 Punkten markierte der DAX ein neues Tageshoch. Schwächer entwickeln sich dagegen der EUR-USD und der Goldpreis. Die europäische Gemeinschaftswährung gibt momentan um 0,4% auf 1,3603 USD nach und das gelbe Edelmetall büßt 0,7% auf 1.317 USD ein.  

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