DAX: US-Banken machen Anleger nervös

14.01.2014 – 09:05 Uhr: Am gestrigen Handelstag herrschte auf dem Frankfurter Börsenparkett gute Laune. Wenngleich nennenswerte Impulse eher dürftig waren, konnten die deutschen Blue Chips an Boden gewinnen. 

Mit 9.510 Punkten schloss der Dax wieder oberhalb des Preisniveaus von 9.500 Zählern. Die derzeitige Seitwärtsbewegung wäre jedoch erst bei einem Sprung über das noch gültige Jahreshoch bei 9.659 Punkten beendet.

Diesen Rekordwert wird das heimische Börsenbarometer heute wohl kaum bezwingen. Für ein solches Unterfangen waren die Vorgaben aus den USA und Asien zu schlecht. Der Dow Jones verzeichnete ein Minus von einem Prozent. In Tokio gingen die Notierungen deutlicher zurück. Der Nikkei hatte bis zum Handelsende einen Kursrückgang von mehr als 3% zu verdauen. Ein Grund für die verhaltene Stimmung bei den Anlegern könnte die laufende Berichtssaison jenseits des Atlantiks sein. In den kommenden Tagen werden die großen US-Banken ihr Zahlenwerk veröffentlichen. Heute gewährt das Kreditinstitut JPMorgan Einblick in die Bilanz. Morgen steht dann der Quartalsbericht von Bank of America auf der Agenda. Die Zahlen zum vierten Quartal von Goldman Sachs und Citigroup werden dann mit Spannung am Donnerstag erwartet.

Die Nervosität unter den Investoren ist am heutigen Handelstag förmlich spürbar. Zur Stunde befindet sich der DAX im Rückwärtsgang und liegt mit 9.412 Punkten deutlich unter dem Schlusskurs des Vortages. EUR-USD und der Goldpreis bewegen sich kaum verändert.

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