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FBI macht Kurse - Dax atmet auf

07.11.2016 - 16:50 Uhr (Werbemitteilung): Am Freitag suchten Anleger noch ihr Heil an der Außenlinie.

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Quelle: Bloomberg

Die zu diesem Zeitpunkt aktuellsten Umfragehochs Donald Trumps setzten die internationalen Aktienmärkte massiv unter Druck. Entsprechend hoch war die Verunsicherung unter den Anlegern angesichts der zuletzt zu beobachtenden Aufholjagd des Republikaners. Während Clinton zumindest für die Akteure an den Kapitalmärkten für finanzwirtschaftliche Solidität und Kontinuität steht, plädiert der Kandidat der Republikaner seit Beginn des Wahlkampfs vielmehr für einen neuen Protektionismus.

Die zunehmende Nervosität spiegelte sich eindrucksvoll an der Performance von Dax, Gold, Dow & Co.. Allein seit dem 25. Oktober hatte der Dax bis dahin mehr als 500 Punkte verloren und drohte zum Wochenausklang sogar durch die Unterseite der seit Anfang August dominierenden Seitwärtsrange auszubrechen. Ein zusehends realistischer werdender Wahlsieg Trumps wurde damit nach und nach eingepreist. In der Folge testete der Dax mit der im Bereich von 10.280 Zählern verlaufenden, gewichteten 200-Tagesline eine charttechnisch signifikante Unterstützungsregion – und das bis auf weiteres erfolgreich.

Denn zum heutigen Wochenauftakt sieht die Lage schon wieder gänzlich anders aus. Per Gap-Up startet der Dax in die neue Handelswoche. Was also ist passiert? Während das FBI letzte Woche noch mit neuen Vorwürfen im Zuge der Email-Affäre Clintons aufwartete und damit die Talfahrt an den internationalen Aktienmärkten nochmals forcierte, verkündet das FBI nun am gestrigen Abend keine belastenden Informationen gefunden zu haben, die eine Anklage gegen die demokratische Kandidatin rechtfertigen würden. In der Folge lässt sich am heutigen Montag ein Erleichterungsschub nicht nur am deutschen Aktienmarkt beobachten: Anleger spekulieren wieder auf einen Wahlsieg Hillary Clintons.  

Zur Stunde notiert der Dax bei 10.432 Zählern 1,5 Prozent stärker. Der Euro verliert derweil um 0,5 Prozent auf 1,1033 US-Dollar. Da zuletzt verstärkt gesuchte Gold verbilligt sich am späten Nachmittag um 1,7 Prozent auf 1.281 US-Dollar je Feinunze.

Hier finden Sie weitere aktuelle Analysen zum EUR-USD und NZD-USD.

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