Dax setzt zurück – Schwache China-Daten belasten

08.12.02015 - 10:45 Uhr: Am Dienstag-Vormittag präsentiert sich der deutsche Leitindex mal wieder von seiner volatilen Seite.

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Quelle: Bloomberg

Schwache Wirtschaftsdaten aus dem Reich der Mitte führen den Dax im frühen Handel auf bis zu 10.776 Punkte zurück. Dazu kommen erste Gewinnmitnahmen im Zuge der jüngsten Erholungsbewegung.

So ist der Außenhandel Chinas auch im letzten Monat zurückgegangen, während sich die Währungsreserven zugleich stärker reduzierten als zuvor angenommen. Im Jahresvergleich gaben die Exporte um 6,8 Prozent nach. Damit erhalten Konjunktursorgen um die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft neuerlichen Auftrieb. Beeindruckende Wirtschaftsdaten kommen dagegen aus Japan, wo das BIP-Wachstum für das dritte Quartal stärker als gedacht ausfällt. Allerdings reduziert sich damit auch die Aussicht auf weitere geldpolitische Lockerungsmaßnahmen im Reich der aufgehenden Sonne.

Nach einem Draghi-bedingt vergeblichen Ausbruchsversuch hat der Dax nun wieder in die seit Ende Oktober dominierende Seitwärtsrange zurückgefunden. Um weiteres Kurspotential gen Norden zu eröffnen und damit auch den Weg für eine Jahresendrally zu ebnen, fehlt nach wie vor ein nachhaltiger Ausbruch aus besagter Konsolidierungszone. Aus charttechnischer Perspektive gilt es die aus einfacher 200-Tageslinie und oberer Begrenzung des übergeordneten Abwärtstrendkanals bestehende, signifikante Widerstandsregion im Bereich von 11.100 Zählern zu knacken. Auf der Unterseite gilt es die Unterstützungszone bei rund 10.600 Zählern zu verteidigen, um ein weiteres Abdriften zu verhindern.

Zur Stunde notiert der Dax bei 11.805 Punkten 0,7 Prozent schwächer. Der Euro findet sich mit einem Plus von 0,3 Prozent bei aktuell 1,0861 US-Dollar wieder. Gold kann dagegen um stattliche 0,9 Prozent auf derzeit 1.074 US-Dollar je Feinunze zulegen.

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