Dax kämpft weiterhin um charttechnisch signifikante Preismarke

18.08.2015 - 10:22 Uhr: Der deutsche Leitindex pendelt im frühen Handel um seinen Vortagesschluss.

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Quelle: Bloomberg

Angesichts einer am Vortag noch in die Gewinnzone gewechselten Wallstreet, andererseits aber auch schwacher Vorgaben aus Fernost, fechten Bullen und Bären im Bereich einer technisch hochsignifikanten Preisregion um die weitere Kursrichtung. Ein erster Erholungsversuch zum Wochenauftakt wurde von einem auf Sechsjahrestief gefallenen Empire State Index zunichte gemacht.

Das Chartbild trübt sich nun zusehends ein. Unweit der auch psychologisch relevanten Dax-Marke von 11.000 Punkten findet sich gleich eine doppelte Support-Bastion, bestehend aus einfacher und exponentieller gleitender 200-Tageslinie (MA), die bis dato weitere Abgaben noch verhindern konnte. Sollte besagte Unterstützungszone fallen, dürfte - aus technischer Sicht - die Marke von 10.650 Zählern ins Visier geraten. Erholungspotential ergäbe sich dagegen bis in die Widerstandsregion bei 11.250 Zählern (Fibonacci-Retracement (38,2%)). Auf konjunktureller Seite stehen heute vor allem Inflationsdaten sowie Zahlen zum Immobiliensektor im Blickpunkt.

Zur Stunde dreht der Dax in rote Kursgefilde und notiert bei 10.894 Zählern 0,4 Prozent schwächer. Der Euro zeigt bei aktuell 1,1091 US-Dollar ein leichtes Plus von aktuell 0,1 Prozent. Die Feinunze Gold verteuert sich derweil um 0,6 Prozent auf momentan 1.120 US-Dollar.  

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