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Dax kaum verändert– US-Arbeitsmarktbericht und Griechenland im Blickfeld

02.07.2015 - 11:30 Uhr: Der deutsche Leitindex startet mit einem leichten Plus in den Handelstag.

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Quelle: Bloomberg

Die Hängepartie in Sachen Hellas und geldgebenden Institutionen geht weiter, allerdings dürfte das Thema bis zum Montag nächster Woche in den Hintergrund treten, da die Kreditgeber neue Verhandlungen erst nach dem am Sonntag anstehenden Referendum in Griechenland beginnen wollen. Damit herrscht zunächst einmal politischer Stillstand.

Willkommene Zeit sich auch mal den wirklich wichtigen Aktienmärkten der weltweit größten Volkswirtschaften, sprich den USA und China zu widmen. Und von dort könnte tatsächlich neues Ungemach drohen. Während sich bei den US-Indizes zusehends eine Top-Bildung abzeichnet, sendet auch das Reich der Mitte erste Warnsignale.

Sollten die im DowS&P und Nasdaq zu beobachtenden Seitwärtsphasen tatsächlich nachhaltig gen Süden aufgelöst werden, dürfte sich der Abgabedruck aus charttechnischer Perspektive nochmals forcieren. Von der Wallstreet als weltweit maßgebenden Börsentaktgeber wird sich dann auch der deutsche Aktienmarkt kaum abkoppeln können. Die kurzfristige Stabilität, Hellas hin oder her, hängt hierzulande also auch ganz entscheidend vom weiteren Kursgeschehen auf der anderen Seite des Atlantiks ab.

Selbiges gilt für China, wo eine sich zunehmend verstärkende Wirtschaftsflaute nebst Kreditblase ein wesentlich größeres Risiko für die Weltkonjunktur darstellt als … Griechenland. Angesichts der seit Monaten omnipräsenten Hellas-Misere wird diese Gefahr bis dato noch weitestgehend ignoriert. Ein Blick über den europäischen Tellerrand kann sich also durchaus lohnen.    

Am heutigen Tag richtet sich der Blick vor allem auf die Vereinigten Staaten, wo mit den NFP’s (no farm payrolls) ein wahres ‚Market Mover‘-Schwergewicht auf der Agenda steht. Der monatliche US-Arbeitsmarktbericht gilt als einer der wichtigsten Konjunkturindikatoren und findet deswegen vor allem hinsichtlich des Zeitpunktes der bevorstehenden Leitzinserhöhung durch die Fed große Beachtung. In diesem Kontext werden für den Monat Juni 225.000 bis 231.000 neue Jobs sowie eine Arbeitslosen-Rate von 5,4 Prozent erwartet.

Zur Stunde präsentiert sich der Dax bei 11.172 Punkten wieder kaum verändert. Der Euro gewinnt derzeit 0,2 Prozent auf 1,1076 US-Dollar. Gold verbilligt sich dagegen um 0,4 Prozent auf aktuell 1.164 US-Dollar.

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