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Im Sog der Hellas-Krise - Dax unter 11.000 Punkte

30.06.2015 - 11:00 Uhr: Nach einem denkwürdig schwachen Wochenauftakt geht es auch zum heutigen Handelsstart Richtung Süden.
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Quelle: Bloomberg

Zwar gleicht die momentane Abwärtsbewegung (noch) nicht dem Abverkauf des Vortages, nichtsdestotrotz wird der Dax aktuell auf Kursstände unterhalb von 11.000 Punkten durchgereicht. Das bisherige Tagestief wurde bei 10.901 Zählern markiert.

Als maßgeblicher Belastungsfaktor fungiert nach wie vor die omnipräsente Hellas-Krise. Die nächste Hiobsbotschaft lautet, dass Griechenland nach Worten von Ministerpräsident Tsipras die bis zum heutigen Tag aufgeschobene, gebündelte und nun fällige Kredittranche im Volumen von knapp 1,6 Mrd. US-Dollar nicht bedienen wird. Der Wunsch Tsipras, das auslaufende Hilfsprogramm noch einmal "um ein paar Tage" zu verlängern, wurde wiederum von den EU-Staats- und Regierungschefs abgelehnt. Die Lage des Mittelmeeranrainers spitzt sich damit weiter zu.

Während Banken und Börse ihre Pforten weiter geschlossen halten und Kapitalverkehrskontrollen einen Sturm der hellenischen Finanzinstitute verhindern sollen, steuert das Land auf den nächsten Showdown am Wochenende zu, wenn das griechische Volk per Referendum über die Vorschläge der Kreditgeber (Institutionen / ehemals Troika) abstimmen soll.    

Am Nachmittag gilt der Blick zudem diversen Konjunktur- und Stimmungsdaten auf der anderen Seite des Atlantiks. Neben dem Case-Shiller Hauspreisindex für April werden in den USA der Chicagoer Einkaufsmanager sowie das Verbrauchervertrauen jeweils für den Monat Juni veröffentlicht. In diesem Kontext wird dann abermals das Thema Leitzinserhöhung auf der Spekulations-Agenda stehen.

Zur Stunde gibt der deutsche Leitindex um 0,9 Prozent auf 10.982 Punkte nach. Der Euro verliert derzeit 0,8 Prozent auf 1,1143 US-Dollar. Gold verbilligt sich indessen um 0,6 Prozent auf momentan 1.177 US-Dollar. 

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