Dax gibt nach - Anleger wählen die Defensive

17.06.2015 - 16:47 Uhr: Zur Wochenmitte präsentiert sich der deutsche Leitindex erneut hinter roten Vorzeichen.

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Quelle: Bloomberg

Angesichts der Nervenschlacht rund um die drohende Staatspleite Griechenlands nebst etwaigem Austritt aus der der Eurozone tendieren Investoren eher Richtung Seitenlinie.

Zudem üben sich Anleger auch vor dem Hintergrund des abendlich anstehenden Zinsentscheides der US-Notenbank Fed in Zurückhaltung. Besagte Leitzinserhöhung wird für diesen Monat zwar nicht erwartet, jedoch sind erste Hinweise auf eine Anhebung im September durchaus möglich. Doch selbst wenn dies der Fall sein sollte wird die geldpolitische Wende mehr als moderat ausfallen, um die konjunkturelle Erholung auf der anderen Seite des Atlantiks nicht nachhaltig zu gefährden.

In Sachen Hellas warten die Marktakteure gespannt auf das morgige Treffen der Euro-Gruppe. In diesem Kontext steht bereits am heutigen Tag die Europäische Zentralbank im Fokus, welche den Mittelmeeranrainer momentan noch mit Liquiditätsnothilfen (ELA) über Wasser hält.

Die europäischen Währungshüter befinden am Nachmittag darüber, ob es dabei zu einer abermaligen Aufstockung kommt. Sollte dies nicht der Fall sein, dürfte sich der Druck auf die hellenische Regierung nochmal deutlich erhöhen. Bis dato werden Reformauflagen und Sparmaßnahmen wie bspw. Rentenkürzungen seitens Tsipras und Co. kategorisch abgelehnt.  

Zur Stunde kann der Dax seine Verluste wieder eingrenzen und bei 11.036 Punkten 0,1 Prozent schwächer. Der Euro verliert ebenfalls 0,1 Prozent auf aktuell 1,1233 US-Dollar. Gold weist bei derzeit 1.175 US-Dollar einen Abschlag von 0,6 Prozent je Feinunze aus.

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