DAX: Abwarten heißt die Devise

03.06.2015 – 09:45 Uhr: Griechenland steuert auf den Staatsbankrott zu, zeigt sich jedoch gleichzeitig stur und kämpferisch.

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Quelle: Bloomberg

Es liegt zurzeit an Athen, doch noch an die milliardenschweren Hilfsgelder zu kommen. Diesbezüglich bedarf es lediglich konkreter Reformpläne. Die hellenische Regierung hat nach eigenen Angaben zufolge entsprechende Vorschläge unterbreitet. Ministerpräsident Alexis Tsipras reist dafür heute nach Brüssel, um sich mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu treffen. Allgemein ist die Erwartungshaltung nicht allzu groß. Zu oft hat Athen enttäuscht. Mit einer baldigen Einigung wird momentan nicht gerechnet.

Charttechnik

Die kurzfristige charttechnische Verfassung hat sich mit dem Bruch der waagerechten Unterstützung bei 11.454/11.467 Punkten nach unten eingetrübt. Die nächste Verteidigungslinie der Bullen in Form eines Fibonacci-Retracements liegt bei 11.250 Zählern.

Konjunktur

Neben dem weiteren Verlauf des griechischen Schuldendramas stehen in den kommenden Tagen die US-Arbeitsmarktdaten im Fokus. Am Donnerstag werden die Beschäftigungszahlen des privaten Datenanbieters ADP veröffentlicht. Einen Tag darauf folgt dann die offizielle Arbeitsmarktstatistik.

Aktuell hält sich der DAX in der Gewinnzone auf. Mit 11.353 Punkten weist das heimische Börsenbarometer ein Plus von rund 0,2% auf. Der EUR-USD konnte die Marke bei 1,12 USD nicht verteidigen und liegt momentan leicht darunter. Auch Gold verliert ein wenig an Wert.

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