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Anleger nervös - Dax-Achterbahnfahrt im frühen Handel

26.05.2015 - 10:17 Uhr: Die Unsicherheit um die weitere Zukunft Griechenlands in der Eurozone sowie der Linksruck bei den Regionalwahlen Spaniens sorgen im frühen Handel für hohe Nervosität unter den Marktakteuren. In der ersten Handelsstunde bewegt sich der Dax innerhalb einer Bandbreite von sage und schreibe 230 Punkten.

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Quelle: Bloomberg

Gerade die Ungewissheit in Sachen Griechenland lastet auf der Stimmung am heimischen Aktienmarkt. Ohne die Freigabe der letzten Troika-Hilfstranche in Höhe von 7,2 Mrd. Euro ist Hellas in Kürze nicht mehr in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die seitens der Geldgeber geforderten Reform- und Sparmaßnahmen stoßen in Athen weiterhin auf erbitterten Widerstand. Obwohl die Zeit immer knapper wird, ist eine Einigung nach wie vor nicht in Sicht.

Die spanischen Kommunal- und Regionalwahlen haben wiederum für starke Zugewinne der linksgerichteten Indignados ("Die Empörten") gesorgt. Die Protestbewegung lehnt, wie die hellenische Regierungspartei Syriza, Reform- und Sparmaßnahmen weitestgehend ab.

Entsprechend schwach präsentiert sich die Europäische Gemeinschaftswährung, die momentan unter die Marke von 1,09 US-Dollar fällt und damit rund 0,7 Prozent nachgibt. Besagte Verluste zum Greenback können den Dax jedoch diesmal nicht stützen. Angesichts des innereuropäischen Störfeuers verpuffen selbst freundliche Vorgaben aus Fernost (Nikkei auf Jahreshoch, China fest).         
 
Nach einen kurzfristigen Ausflug über die Preisschwelle von 11.900 Zählern muss der deutsche Leitindex seine Gewinne komplett wieder abgeben und findet sich aktuell hinter roten Vorzeichen wieder. Mit einem Zählerstand von 11.730 verliert das Börsenbarometer zur Stunde rund 0,7 Prozent.

Charttechnisch findet sich der Dax nun innerhalb einer Schiebezone wieder. Dabei wird die Kursspanne gen Norden durch die jüngst markierten Zwischenhochs im Bereich von 11.900 Punkten sowie im Süden per Unterstützungsregionen im Bereich von 11.670 Zählern (Verlauf der steigenden exponentielle 55-Tage-Durchschnittslinie) begrenzt.

Neben Griechenland richtet sich der Fokus im weiteren Handelsverlauf insbesondere auf Konjunkturzahlen von der anderen Seite des Atlantiks. Der Reihe nach stehen am Nachmittag folgende US-Daten auf der Agenda: die Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter, der Case-Shiller-Hauspreisindex, der Dienstleistungs-Einkaufsmanagerindex, Neubauverkäufe sowie der Index für das Verbrauchervertrauen.

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