Dax unter Druck - Konsolidierung setzt sich fort

23.04.2015 - 10:50 Uhr: Nach einem zunächst freundlichen Handelsstart sackt der Dax abermals ab und rutscht bereits im frühen Handel bis auf 11.701 Punkte.

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Quelle: Bloomberg

Vor allem überraschend schwache Konjunkturdaten aus Deutschland und Frankreich bringen den deutschen Aktienmarkt in die Defensive. Die Einkaufsmanager für die beiden größten Volkswirtschaften der Eurozone bleiben jeweils hinter den Erwartungen zurück und sorgen hinsichtlich der konjunkturellen Perspektive für einen ordentlichen Stimmungsdämpfer.

Der Dax weitet seine Konsolidierungsbewegung in der Folge aus. Momentan findet sich das heimische Börsenbarometer hinter einem Minus von 1,0 Prozent wieder. Damit übernehmen zur Stunde wieder die Bären das Ruder. Charttechnisch betrachtet ist der Leitindex nun kurzfristig angeschlagen. Bei einem signifikanten Rutsch unter die waagerechte Trendlinie bei 11.861/11.853 Punkten, dem 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 11.750 Zählern und dem gleitenden 55-Tage-Durchschnitt – jeweils auf Schlusskursbasis -  könnte die nächste Unterstützung bei 11.454/11.467 Punkten in den Fokus geraten.

Über die weitere Richtung dürften nicht zuletzt Impulsgeber aus den USA entscheiden. Auf der anderen Seite des Atlantiks stehen am Nachmittag frische Konjunktur- und Bilanzdaten aus den Vereinigten Staaten auf der Agenda. In diesem Kontext warten zum einen wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie  Neubauverkäufe für den Monat März und zum anderen Quartalsdaten seitens der Unternehmensschwergewichte General Motors, Google und Microsoft auf die Marktakteure.

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