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DAX: Die zwei Gesichter Athens

26.02.2015 – 09:30 Uhr: Das Schuldendrama in Griechenland dürfte an den europäischen Finanzmärkten noch eine Weile eine Rolle spielen. Mit der jüngsten Einigung zwischen Athen und Brüssel war erst kürzlich der Vorhang gefallen.

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Quelle: Bloomberg

Damit ist das Schauspiel mit den Hauptdarstellern Alexis Tsipras und Gianis Varoufakis aber noch nicht von der Börsenbühne verschwunden. Spätestens in vier Monaten könnte der nächste Akt aufgeführt werden, wenn Griechenland weitere Kredite benötigt. Vor allem das Hin und Her der hellenischen Regierung stößt sowohl den EU-Politikern als auch den Steuerzahlern und Anlegern sauer auf. Einerseits zeigt sich Athen Willens, zu sparen, andererseits werden mit markigen Worten Forderungen der Europäischen Kommission strikt abgelehnt. Die griechische Politik der zwei Gesichter ist jedoch nicht allzu förderlich.

In der heutigen Handelssitzung standen vor allem Quartalsberichte deutscher Konzerne im Mittelpunkt des Interesses. Aus der ersten Reihe haben Allianz SEBayer AG und Deutsche Telekom Einblick in ihr Zahlenwerk gewährt. Das heimische Telekommunikationsunternehmen konnte überzeugen, der Versicherungsriese Allianz sowie der Chemie- und Pharmakonzern dagegen nicht. Von der Konjunkturseite gibt es dagegen wenig zu berichten. Interessant könnten die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sein.

Der deutsche Leitindex hat ein wenig an Schwung verloren, was in Anbetracht der jüngsten Performance jedoch keine Überraschung ist. Der DAX notiert zur Stunde mit 11.218 Punkten minimal im Plus. Ebenfalls leicht in der Gewinnzone halten sich der EUR-USD sowie der Goldpreis auf.

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