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DAX: Hoffen auf die Jahresendrally

03.11.2014 – 15:15 Uhr: Von einem „goldenen“ Oktober konnte auf dem Frankfurter Börsenparkett wahrhaftig nicht gesprochen werden. Zeitweise herrschte sogar pure Panik. 

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Quelle: Bloomberg

Die Handelsspanne betrug mehr als 1.000 Indexpunkte. Die Ankündigung einer Geldflut durch die japanische Notenbank sowie gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten letztendlich für einen halbwegs versöhnlichen Monatsausklang. Vielmehr warten nun die Anleger auf eine Jahresendrally.

Statistisch betrachtet konnte der DAX in den zurückliegenden zehn Jahren in neun Fällen zwischen Oktober und dem Jahresultimo deutlich an Wert zulegen. Äußerst interessant ist vor allem der Zeitraum vom 19. Dezember bis zum 6. Januar des Folgejahres. Diese Periode wird von den Marktakteuren gerne zum Einstieg genutzt.

Zu Beginn des neuen Börsenmonats überwiegen auf der Frankfurter Kurstafel die negativen Vorzeichen. In Anbetracht der deutlichen Kurssteigerungen in der Vorwoche ist dies keine allzu große Überraschung. Mitverantwortlich wurden auch die eher durchwachsenen Konjunkturdaten aus der Eurozone gemacht. Die Stimmung in den Industriestaaten des alten Kontinents hat sich zwar leicht aufgehellt, die allgemeinen Erwartungen wurden jedoch verfehlt.

Zur Stunde liegt der DAX mit 9.302 Punkten um rund 0,1% unter dem Schlusskurs der Vorwoche. Weiter abwärts geht es beim EUR-USD. Die Marke bei 1,25 USD wackelt bedenklich. Ebenfalls gen Süden geht es mit dem Goldpreis. Beim Edelmetall wurde in der Vorwoche eine wichtige charttechnische Unterstützung von den Bären überrannt.

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