Dax dreht ins Minus - Starkes Wachstumsplus der US-Wirtschaft stützt nur kurzfristig

30.07.2014 - 16:43 Uhr: Der deutsche Aktienindex wechselt zur Stunde die Vorzeichen, nachdem er zwischenzeitlich bereits die Marke von 9.700 Zählern zurückerobern konnte. 

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Quelle: Bloomberg

Dabei verliehen zunächst vor allem erfreuliche Wachstumsdaten aus den Vereinigten Staaten für kräftigen Rückenwind. So legte das US-Bruttoinlandsprodukt im zurückliegenden Quartal auf das Jahr gerechnet um vier Prozent zu. Zuvor lag der Konsens für das Wirtschaftswachstum bei einem Plus von lediglich 3 Prozent.

Neben einer ganzen Flut an Quartalsberichten im Zuge der Bilanzsaison dies- und jenseits des Atlantiks stehen weiterhin auch die geopolitischen Krisenherde in Osteuropa und im Nahen Osten im Blickpunkt. Gespannt warten Investoren aber vor allem auf den Zinsentscheid der US-Notenbank. Diesbezüglich wird zwar mit keiner Änderung gerechnet, umso mehr gilt es jedoch Aussagen der Fed auf Hinweise für die weitere geldpolitische Marschroute abzuklopfen.

Die sich zunehmend erholende US-Konjunktur könnte eine Zinswende auf der Zeitachse nach vorne schieben. Vor diesem Hintergrund scheinen Anleger am späten Nachmittag erst einmal in Deckung zu gehen und besagten am Abend anstehenden Entscheid der Federal Reserve abwarten zu wollen. Die nach wie vor extrem lockere Geldpolitik der amerikanischen Notenbanker gilt als einer der Haupttreiber der langjährigen Hausse an den Aktienmärkten.   

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.610 Punkten 0,5 Prozent schwächer. Angesichts der starken US-Wirtschaftsdaten gibt der Euro unter die Marke von 1,34 US-Dollar nach. Die europäische Gemeinschaftswährung verliert derzeit 0,3 Prozent auf 1,3371 US-Dollar. Gold präsentiert bei 1.292 US-Dollar einem Abschlag von 0,5 Prozent pro Unze. 

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