DAX: Gerne gesehene Rücksetzer

29.01.2015 – 11:30 Uhr: Beflügelt durch die von der Europäischen Zentralbank in der Vorwoche angekündigten Geldschwemme hatte der DAX zuletzt neue Höchststände markiert.

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Quelle: Bloomberg

Am 26. Januar gelang als Höhepunkt die Rückkehr in den mittelfristigen Aufwärtstrendkanal, der zuvor im Sommer des vergangenen Jahres nach unten verlassen wurde. Nach der jüngsten Euphorie kehrt auf dem Frankfurter Börsenparkett erst einmal Ruhe ein.  

Konjunkturelle und politische Nachrichten dominieren nun wieder das aktuelle Marktgeschehen. Die Sitzung der US-amerikanischen Notenbank Fed sowie die Situation nach der Wahl in Griechenland haben den deutschen Leitindex in der heutigen Börsensitzung wieder unter die eingangs erwähnte untere Trendkanallinie gedrückt, die auf Tagesbasis bei aktuell 10.650 Punkten liegt. Um diese Chartmarke streiten sich nun Bullen und Bären.

Eine technische Korrektur stellt aus rein charttechnischer Sicht jedoch kein großartiges Problem dar. Vielmehr könnten Anleger, die den fahrenden Börsenzug zuletzt verpasst haben, noch aufspringen und eine Konsolidierung zum Einstieg nutzen. Korrekturpotenzial besteht zuerst bis 10.500 Zählern. Im Tageschart liegt auf diesem Niveau das 23,6% Fibonacci-Retracement. Hierbei wurde der jüngste markante Aufwärtsimpuls vom 6. bis zum 26. Januar berücksichtigt. Die nächste mathematisch abgeleitete Unterstützung ist im Bereich bei 10.288 Punkten (38,2% Retracement) auszumachen. Aber auch ein Rücksetzer bis zur ehemaligen Widerstandsbarriere bei 10.000/10.113 Zählern wäre kein Beinbruch.

Unser bisheriges charttechnisches Kursziel von 10.860 Punkten wurde am 26. Januar mit 10.852 Zählern im Handelsverlauf annähernd erreicht. Der genannte Wert leitete sich aus der Höhe des nach oben verlassenen symmetrischen Dreiecks ab. Oberhalb des bis dato gültigen Rekordstandes (10.852 Punkte) wäre die derzeitige Konsolidierung beendet. Nächste Raststätte auf dem Weg gen Norden könnte dann der nächste psychologische Widerstand bei 11.000 Zählern sein.

DAX auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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