DAX: Neuerliches Kursdesaster

02.10.2014 – 09:45 Uhr: Die Performance im September fiel erwartungsgemäß schwach aus. Nun hoffen die Anleger auf dem Frankfurter Börsenparkett auf einen „goldenen“ Oktober. 

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Quelle: Bloomberg

Statistisch betrachtet eine durchaus gerechtfertigte Hoffnung. In den vergangenen zehn Jahren konnte der DAX in neun Fällen zwischen Oktober und Dezember mitunter deutlich zulegen.

Allerdings ist der deutsche Leitindex schwach in den Oktober gestartet. Die jüngste Abwärtsbewegung hat sich sogar beschleunigt. Zuletzt musste die horizontale Trendlinie bei 9.425 Punkten den Bären überlassen werden. Aktuell läuft die Schlacht um die vorerst letzte Unterstützung bei 9.345 Zählern. Dabei handelt es sich um ein Fibonacci-Retracement im Tageschart. Rutscht das deutsche Börsenbarometer darunter, würden höchstwahrscheinlich weitere heimische Anleger die Flinte ins Korn werfen. Mögliches Ziel wäre dann die Schiebezone bei 9.027/9.070 Punkten.

Charttechnisch ist der DAX nun angezählt, dennoch noch nicht K.O. Eine technische Gegenbewegung in Richtung der unterschrittenen Unterstützung bei 9.425 Zählern ist durchaus denkbar. Oberhalb dieses Preisbereichs könnte der DAX erstmal durchatmen. Von einer Rückkehr zur Normalität kann dann jedoch noch nicht gesprochen werden. Dies wäre erst bei einem nachhaltigen Sprung über die Levels bei 9.600/9.647 Punkten der Fall. 

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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