DAX mit dem Rücken zur Wand

08.08.2014 – 11:00 Uhr: Die Marktteilnehmer warten bislang vergeblich auf eine technische Gegenbewegung. Vielmehr geht es fast schon im freien Fall abwärts. Die charttechnische Lage spitzt sich allmählich zu. 

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Quelle: Bloomberg

Panikartig verlassen die Anleger hierzulande das Frankfurter Börsenparkett. Mit 8.903 Punkten wurde in heutigen Handelssitzung ein neues Jahrestief markiert. Damit lag der DAX leicht unterhalb der wichtigen Unterstützung bei 8.952/8.982 Punkten. Eine Verteidigungslinie, die auf allen Zeitebenen vorkommt und nach Möglichkeit verteidigt werden sollte. Dies war bereits am 14. März dieses Jahres der Fall, nur wenige Tage vor dem Referendum auf der Halbinsel Krim. Im Anschluss konnte sich der deutsche Leitindex von der genannten Chartmarke nach oben entfernen.

Gelingt es auch diesmal, den Bären Einhalt zu gebieten, wäre dies möglicherweise der Startschuss für die erwartete Gegenbewegung. Als charttechnisches Kursziel fungiert dann die waagerechte Trendlinie bei 9.425 Zählern. Im März 2014 ging es sogar bis zur Trendgeraden bei 9.631/9.647 Punkten, die auf Tagesbasis vorkommt.

Bei einem signifikanten Rutsch unter den Bereich bei 8.952/8.982 Punkten würde sich die technische Verfassung merklich eintrüben. Der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt hat bereits nach unten gedreht, wenngleich noch nicht nachhaltig. Zeigt die Glättungslinie signifikant gen Süden, wäre die Hausse vorerst unterbrochen. 

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Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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