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DAX vor den US-Arbeitsmarktdaten

31.07.2014 – 11:45 Uhr: Der Ton zwischen Russland und dem Westen wird zunehmend rauer. Leidtragender ist zurzeit der deutsche Leitindex. Im Vergleich zu den US-amerikanischen Pendants befindet sich der DAX seit Tagen im Rückwärtsgang.

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Quelle: Bloomberg

Im Chartbild sind bereits einige Kratzer zu beobachten. Dennoch ist die Hausse weiterhin intakt. Angesichts der derzeitigen Situation auf dem Frankfurter Börsenparkett warten die Marktteilnehmer mit Spannung auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten am Freitag.

In Anbetracht des letzten Handelstages im Juli werfen wir einen Blick auf den Langfristchart auf Monatsbasis. Von dem historischen Höchststand bei 10.048 Punkten im Juni hat sich der DAX  mittlerweile deutlich gen Süden verabschiedet. Die horizontale Trendlinie bei 9.792/9.795 Zählern, die Oberseite der ehemaligen Seitwärtsphase, musste den Bären überlassen werden. Zurzeit steht der mittelfristige und aus dem Jahr 2011 stammende Aufwärtstrend bei aktuell 9.610 Punkten unter Beschuss. Bei einem Monatsschlusskurs von rund 9.500 Zählern wäre diese Chartmarke nachhaltig unterschritten. Allerdings wartet dann bei 9.425 Punkten die nächste Unterstützung. Die genannte Verteidigungslinie kommt auf allen Zeitebenen vor und kann daher als stabil bezeichnet werden.

Die heimischen Blue Chips sind zwar ein wenig angeschlagen, technisch betrachtet allerdings noch lange nicht K.O. Mut machen vor allem einige mittelfristige Indikatoren. Der von uns favorisierte Mix aus MACD, RSI, Momentum und Williams %R auf Monatsbasis weist unverändert intakte Kaufsignale auf.

Entwarnung kann jedoch erst oberhalb des erwähnten Preisbereichs bei rund 9.800 Punkten gegeben werden. Bis dahin steht die technische Ampel auf Gelb.

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Abb.: DAX-Monatschart / Quelle: IG Handelsplattform

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