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DAX im geopolitischem Würgegriff

18.07.2014 – 13:00 Uhr: Der Abschuss eines malaysischen Passagierflugzeugs in der Ostukraine und die Bodenoffensive der israelischen Armee Gazastreifen haben dem deutschen Leitindex arg zugesetzt. Bereits am Vortag ging es auf dem Frankfurter Börsenparkett deutlich abwärts. Charttechnisch wird wieder der 200-Tage-Durchschnitt von den Bären belagert. 

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Quelle: Bloomberg

Die Kreuzunterstützung bei 9.631/9.647 bzw. 9.660 Punkten – bestehend aus der eingangs erwähnten gewichteten Glättungslinie und der horizontalen Trendlinie – muss sich nun erneut bewähren. Erst vor wenigen Tagen konnten diese Chartmarken die Talfahrt aufhalten.

Die Verunsicherung unter den deutschen Anlegern ist zurzeit sehr groß. Der Volatilitätsindex VDAX ist in Anbetracht der geopolitischen Konflikte zuletzt in Höhe geschossen. Angesichts dieser Nervosität haben es die Bullen nicht einfach. Die erwähnte Kreuzunterstützung sollte daher verteidigt werden. Ansonsten drohen weitere Kursverluste bis zur unteren Trendkanallinie bei aktuell 9.550 Zählern.

Bislang war auf die 200-Tage-Durchschnittslinie immer Verlass. In jüngster Vergangenheit fungierte der Trendfolgeindikator erfolgreich als Unterstützung. Entfernt sich der DAX auf Schlusskursbasis von der Glättungslinie nach oben, wäre die ehemalige Unterstützung bei rund 9.800 Zählern das Ziel der Gegenbewegung. 

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Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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