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DAX: Durchschnittslinie verhindert Schlimmeres

15.07.2014 – 11:45 Uhr: Die Bullen mussten in der vergangenen Woche einen herben Rückschlag hinnehmen. Nach einem neuerlichen Blick über die Marke bei 10.000 Zählern geriet der DAX gehörig unter Druck. Die horizontale Unterstützung bei 9.792/9.795 Punkten fiel den Bären in die Hände. Erst die 200-Tage-Durchschnittslinie konnte die Talfahrt aufhalten.

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Quelle: Bloomberg

Am 10. Juli kehrte der DAX nach dem Rutsch unter die genannte Trendlinie bei rund 9.800 Zählern in die Ende Mai nach oben verlassene Seitwärtsphase zurück. Doch zwei Unterstützungen ist es zu verdanken, dass es nicht weiter abwärts ging. Zum einen machte die waagerechte Unterstützung bei 9.631/9.647 Punkten den Bären einen Strich durch die Rechnung und zum anderen verhinderte die erwähnte gewichtete 200-Tage-Durchschnittslinie Schlimmeres. Auf Tagesbasis war der DAX zudem überverkauft. Der leicht modifizierte Relative Stärke-Index (RSI) mit der Einstellung 21 Handelstage und den Extrembereichen bei 40 und 80 signalisierte eine Übertreibung nach unten. Mit dem Verlassen der überverkauften Zone nach oben wurde zuletzt eine Gegenbewegung eingeleitet.

Ziel der technischen Erholung war die Oberseite der einstigen Seitwärtsphase bei 9.792/9.795 Punkten, die am 14. Juli punktgenau erreicht wurde. An dieser Chartmarke beissen sich zurzeit die Bullen die Zähne aus. Oberhalb dieser Barriere wäre die Korrektur beendet und es könnte dann wieder in Richtung des Widerstands bei 10.015/10.048 Zählern gehen.

Die steigende gewichtete 200-Tage-Glättungslinie bei aktuell 9.655 Punkten sowie die Trendgerade bei 9.631/9.647 Zählern sichern weiterhin gen Süden ab. Nächste Unterstützung in Form der unteren Aufwärtstrendkanallinie liegt im Tageschart bei aktuell 9.530 Punkten. 

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Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

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