EUR-USD: Eurooptimisten ohne Glück

10.01.2014 – 13:15 Uhr: Viele Marktteilnehmer an den internationalen Devisenmärkten sind derzeit recht nervös.

Am heutigen Handelstag stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten im Terminkalender. Je nach Ausgang könnten die Konjunkturdaten den EUR-USD in die ein oder andere Richtung treiben. Zurzeit sieht es charttechnisch betrachtet eher nach einer Reise gen Süden aus. Der steigende 200-Tage-Durchschnitt könnte den zuletzt glücklosen Eurooptimisten erneut zu Hilfe eilen.

Kurzfristig könnte es zu einem neuerlichen Test der steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 1,3515 USD kommen. Im Oktober und November des vergangenen Jahres verhinderte die Glättungslinie Schlimmeres. Davon hatte sich die europäische Einheitswährung nach oben entfernt. Dennoch ist der Weg in höhere Kursgefilde versperrt. Die Verlaufshochs bei 1,3825/1,3832 USD konnten bislang nicht eindeutig überwunden werden. Auch nicht am 27. Dezember. An diesem Tag hatte das Währungspaar mit 1,3894 USD auf Intra-Day-Basis kurzzeitig über die mittelfristige Abwärtstrendlinie bei aktuell 1,3870 USD geschaut. Ein Sprung darüber blieb aber aus. Seitdem tendiert der EUR-USD wieder abwärts.

Damit es wieder nachhaltig aufwärts gehen kann, sollte das Hoch bei 1,3825/1,3832 USD hinter sich gelassen werden. Anschließend wäre der Bruch der genannten Abwärtstrendlinie bei 1,3870 USD nach oben notwendig. In diesem Fall könnte es in Richtung der oberen Trendlinie des aus dem Jahr 2012 stammenden Aufwärtstrendkanals bei momentan 1,44 USD gehen.

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