40 Jahre Erfahrung
185.800 Kunden weltweit
15.000 handelbare Märkte

Forex

Währungspaare

Die beliebtesten Währungspaare, wie EUR/USD, USD/JPY und GBP/USD sind als Hauptwährungen bekannt. Sie werden oft mit Spitznamen bezeichnet, so wird das Devisenpaar GBP/USD oft „cable“ genannt - in Anlehnung an das transatlantische Telegraphenkabel, das früher den Wechselkurs übermittelt hat.

Paare, die seltener gehandelt werden nennt man kleinere Währungspaare oder auch Cross Currency Paare.Die beliebtesten kleineren Währungspaare beinhalten oft den Euro (EUR), das Britische Pfund (GBP) oder den Japanischen Yen (JPY).

Es gibt auch Paare, die eine Hauptwährung mit einer andere Devise aus einer kleinen Ökonomie oder einem Schwellenland paaren. Man nennt Sie deshalb Exotische Paare. Zu den Beispielen gehören GBP/MXN (Britisches Pfund und der mexikanische Peso) oder USD/PLN (US-Dollar und der polnische Zloty).

Andere Währungsklasse, wie australische oder skandinavische Paare gruppieren Paare nach regionalen Kriterien. Diese Einteilung stellt Devisen aus den jeweiligen Regionen einander gegenüber oder paart sie mit Devisen aus anderen Weltregionen.

 
 

Was treibt den Forex-Markt an?

Es gibt einige Faktoren, die die Devisenmärkte beeinflussen:

 

Zinssätze

Die von den Zentralbanken festgelegten Zinssätze haben den größten Einfluss auf die Schwankungen von Devisenkursen. Da Währungen die Wirtschaft eines Landes repräsentieren, beeinflussen unterschiedliche Zinssätze den relativen Wert von Währungen im Verhältnis zueinander.

Steigende Zinssätze könnten Händler im Allgemeinen zur Investition in diesen Markt ermutigen, wodurch die Nachfrage nach dieser Währung steigt. Investoren kaufen oft Vermögenswerte, die in Währungen mit hohen Zinssätzen bezeichnet sind, da diese eine hohe Rendite für ihre Investition liefern.

Jedoch bedeuten steigende Zinssätze auch, dass das Geld teurer ist. Die Investitionsmöglichkeiten sind weniger günstig, wenn Geld geliehen werden muss. Dies kann die Nachfrage schwächen.

Fallende Zinssätze können Investoren im Allgemeinen davon abhalten, Vermögenswerte in dieser Wirtschaft zu erwerben, da es ihre Anlagenrendite reduziert. Dies kann zu einer schwächeren Nachfrage nach den Vermögenswerten dieser Wirtschaft führen und dazu, dass die Währung abgewertet wird.

Jedoch wird es durch fallende Zinssätze günstiger, Geld zu leihen, was wiederum dazu führen kann, dass Investitionsmöglichkeiten beliebter werden und die Nachfrage nach dieser Währung angetrieben wird.

Wirtschaftsmeldungen

Meldungen wie BIP-Zahlen, Arbeitslosenzahl und Daten zur Herstellung von Waren können Devisenmärkte stark beeinflussen, da sie Auswirkungen auf das Vertrauen in die wirtschaftliche Stabilität eines Landes haben.

Wenn die Arbeitslosigkeit in den USA beispielsweise hoch ist, kann dies das Vertrauen in den US-Dollar schwächen und Investoren dazu ermutigen, die Devisen zu verkaufen. Wenn Investoren eher zum Kauf als zum Verkauf tendieren, treibt dies den Kurs des Dollars gegenüber anderen Währungen nach unten.

Devisenkurse werden nicht nur von Entwicklungen im Heimatland der Basiswährung beeinflusst. So führt zum Beispiel die Ankündigung, dass die chinesische Regierung mehr Fabriken bauen will, wahrscheinlich dazu, dass der Wert des Dollars steigt, da Investoren erwarten, dass US-amerikanische Firmen nun mehr Aufträge für Baumaterialien wie z.B. Stahl erhalten.

Marktstimmung

Jeder einzelne Händler hat eine persönliche Meinung über die Entwicklung des Devisenmarktes, doch die Marktstimmung repräsentiert, wie die Mehrheit der Marktteilnehmer über die zukünftige Performance des Marktes denkt.

Bei der Entscheidungsfindung beurteilen Devisenhändler zum einen die Marktstimmung, zum anderen nutzen sie wissenschaftlichere Methoden wie die technische Analyse. Mehr darüber finden Sie im Modul Technische Analyse.