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Französische Präsidentschaftswahlen 2017

Marine Le Pen und Emmanuel Macron ziehen in die zweite Runde der französischen Präsidenschaftswahlen am 7. Mai ein. Erfahren Sie, wie sie die globalen Märkte wie EUR/USD, Gold und den Dax beeinflussen könnte, und eröffnen Sie ein Konto, um Position zu beziehen.

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Warum diese Wahl wichtig für Trader ist?

Anders als bei anderen wichtigen Wahlen in den EU-Staaten – einschliesslich jener in den Niederlanden, die vorher stattfinden, und der nachfolgenden Wahlen in Deutschland – zeichnen sich vor den Wahlen in Frankreich am 23. April und 7. Mai keine eindeutigen Spitzenreiter ab. 

Marine Le Pen und Emmanuel Macron haben trotz dem späten Aufstieg von Francois Fillon und Jean-Luc Mélenchon gewonnen, und es bahnt sich nun ein Kopf-an-Kopf-Rennen in den Wahlen am 7. Mai an, die eine deutliche Abkehr vom politischen Status quo markieren. Zum ersten Mal in der modernen politischen Geschichte steht kein Kandidat der beiden etablierten Parteien in der zweiten Runde der französischen Präsidentschaftswahlen.

Die möglichen Auswirkungen der Wahl auf die Märkte gehen aber weit über Frankreich hinaus. Viele sehen Macron als eindeutigen Favoriten an. Und wenn die Franzosen diese Wahl nutzen werden, um Stellung gegenüber dem Euro und der EU zu beziehen, dürfte es schwerwiegende und dauerhafte Auswirkungen haben.

Wichtige Märkte im Überblick

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Die Kurse unterliegen den Website AGB und sind indikativ.

Ist ein ‘Frexit’ denkbar?

Die Wahlen in Frankreich könnten die EU deutlich schwächen – aber wahrscheinlich wird es vorerst nicht dazu kommen, dass Frankreich aus der Union austritt. Ein Frexit würde den Sieg Marine Le Pens erfordern, und die Wahlumfragen sagen konsequent voraus, dass sie im zweiten Wahlgang gegenüber Macron verlieren wird.

Obwohl sich die Ergebnisse der Umfragen zu französischen Wahlen bisher als richtig erwiesen haben, sind sie sicherlich nicht narrensicher. Aber selbst wenn sie sich den Sieg sichern sollte, so hat sich Le Pen bislang viel eindeutiger einem Euro-Austritt gegenüber als einem EU-Austritt geäußert.

In ihrem Wahlprogramm mit 144 ‘Zusagen’ verspricht sie den Austritt Frankreichs aus der Europäischen Währungsunion (EWU), ein Referendum über die EU-Mitgliedschaft werde aber erst dann stattfinden, wenn sich die Union weigert, die von ihr vorgelegten Reformen anzuerkennen. Und auch wenn sie sich entscheiden sollte, ein Referendum abzuhalten, so kann sie es nicht ohne Zustimmung des Parlaments tun - und dies würde eine starke Performance des Anti-EU-FN in den Parlamentswahlen im Juni erfordern.

Was würden die einzelnen Kandidaten für die Märkte bedeuten?

In den französischen Präsidentschaftswahlen, die von vielen unerwarteten Wendungen geprägt sind, stehen nun zwei Kandidaten zur Wahl. Nachfolgend erfahren Sie, was sie für die Märkte bedeuten könnten:

Emmanuel Macron

Partei: En marche! (EM)

Betroffene Märkte: Französische Aktien

Macron, Frankreichs ehemaliger Wirtschaftsminister der sozialistischen Regierung, ehe er zurücktrat, um seine eigene Mitte-Links-Bewegung ins Leben zu rufen, hat den Ausstieg aus der traditionellen Parteipolitik zum Kernpunkt seines Wahlprogramms gemacht – er hat aber auch Pläne hinsichtlich Frankreichs unterperformender Wirtschaft.

Diese Pläne umfassen eine Reform des Rentensystems in Frankreich, Senkung der Unternehmenssteuer und 50 Milliarden Euro für öffentliche Investitionen. Es bleibt aber unklar, wie diese Pläne finanziert werden sollten. Macron will gleichzeitig 60 Milliarden Euro einsparen, dank Steigerung der Beschäftigungsquote und höherer "Effizienz".

Was Europa angehe, so ist seine Politik eindeutig: er sieht Frankreich weiterhin im Zentrum der EU und EURO-Zone.

Marine Le Pen

Partei: keine (vorher Front National (FN))

Betroffene Märkte: EUR-Währungspaare, Leitindizes

Der Euro-Austritt ist einer der wichtigsten Punkte in Le Pens Wahlprogramm – und sie hat sich kritisch gegenüber der EU in ihrer derzeitigen Form geäußert.

Frankreichs Euro-Austritt würde wahrscheinlich den Tod der Gemeinschaftswährung bedeuten und für eine wirtschaftliche Krise sorgen, und die 19 Länder der Eurozone müssten mit deren Folgen kämpfen.

Eine entschiedene Euroskeptikerin am Steuer der größten Wirtschaft Europas – dies würde nichts Gutes für die nahe Zukunft der Union bedeuten, und jegliche Anzeichen, dass Le Pen dem Sieg näher ist, könnten die Märkte beunruhigen.

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