OPEC Definition

Was ist OPEC?

OPEC ist die Organisation der erdölexportierenden Länder. Sie wurde 1960 durch Saudi-Arabien, Venezuela, den Irak, den Iran und Kuwait gegründet. Andere Länder, die der OPEC seitdem beitraten, sind u.a.: Libyen, die UAE, Algerien, Nigeria, Ecuador, Gabon, Angola, Äquatorialguinea sowie die Republik Kongo. Die Organisation besteht inzwischen aus 14 Mitgliedsstaaten (Stand vom Januar 2019).

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Die OPEC wird oft als ein Rohstoffkartell bezeichnet, welches das globale Ölangebot reguliert, in der Hoffnung, globale Ölpreise zu kontrollieren. Dies geschieht, indem die OPEC während der Halbjahres-Gipfel die Ölförderquoten festlegt.

In der Vergangenheit war die OPEC aufgrund ihrer Dominanz im Ölsektor sehr mächtig. Auch heute kontrollieren die OPEC-Mitglieder etwa 80 % der global nachgewiesenen Ölreserven. Die zunehmende Bedeutung der amerikanischen Fracking-Industrie stellt allerdings die Machtposition der OPEC in Frage.

Was macht die OPEC?

Die Organisation hat im Allgemeinen drei Hauptziele. Das erste ist, Ölpreise auf einem stabilen Niveau zu halten, indem Fördermengen in den Mitgliedsländern durch Quoten kontrolliert werden. Dem Ansatz nach sollte die OPEC durch die Ölförderkontrolle die Ölpreise am Weltmarkt in größerem Maße beeinflussen können.

Das zweite Ziel besteht darin, die Volatilität der Ölpreise zu reduzieren, um die Förderung und Lieferung für die Mitgliedsstaaten möglichst profitabel zu gestalten. Dies ermöglicht der Organisation auch, die Konkurrenten, wie etwa die amerikanischen Fracking-Unternehmen sowie die Nicht-OPEC-Länder und die Nicht-OPEC-Partner, abzuwehren.

Das Endziel der OPEC besteht jedoch darin, die Ölförderung entsprechend zu steuern, um Überangebot oder Knappheit an diesem Rohstoff zu vermeiden, was die Volatilität der internationalen Ölmärkte reduzieren lässt.

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