Gold: Wichtige Kursdämme gebrochen

22.09.2014 – 14:30 Uhr: In den vergangenen Wochen ist der Goldpreis gehörig unter die Räder geraten. Wichtige charttechnische Unterstützungen wurden von den Bären überrannt. Wenngleich das gelbe Edelmetall kurzfristig reif für eine Gegenbewegung ist, der übergeordnete Abwärtstrend zeigt unverändert gen Süden.

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Quelle: Bloomberg

Auslöser für das jüngste Kursdesaster war der Bruch der horizontalen Unterstützungszone bei 1.267/1.276 USD nach unten. Auch das Fibonacci-Retracement bei 1.261 USD konnte dem Abgabedruck nicht standhalten und wurde ebenfalls unterschritten.

Nächste Raststätte auf den Weg in tiefere Kursgefilde sind die markanten Zwischentiefs bei 1.180/1.182 USD von Ende Juni bzw. Ende Dezember des vergangenen Jahres. Die genannte Kursregion könnte durchaus erreicht werden. Der gewichtete 200-Tage-Durchschnitt untermauert diese Annahme. In den zurückliegenden Monaten verlief die Glättungslinie flach. Sämtliche Kaufsignale nach der herkömmlichen Signalgenerierung (Preis überschreitet den gleitenden Durchschnitt von unten nach oben) konnten jüngst nicht überzeugen. Die Anzahl von Fehlsignalen war einfach zu groß. Eine neue mittelfristige Hausse liegt erst vor, wenn die Durchschnittslinie nachhaltig nach oben dreht. Dies war beim gelben Edelmetall allerdings nicht der Fall. Seit Anfang September zeigt der klassische Trendfolgeindikator wieder nach unten. Eine baldige Trendwende ist damit vorerst in weite Ferne gerückt. 

Gold auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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