Gold: Keine Schützenhilfe aus China

26.08.2015 – 13:30 Uhr: Ausgelöst durch die jüngsten Verwerfungen an den chinesischen Festlandbörsen kam es zu Beginn dieser Woche an den weltweiten Aktienmärkten zu einem Ausverkauf.

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Quelle: Bloomberg

Oft flüchten die Anleger dann in den sicheren Hafen Gold. Doch seit geraumer Zeit meiden die Marktteilnehmer dieses Ziel.

Als Folge der schwindenden Beliebtheit befindet sich das gelbe Edelmetall seit August 2011 in einem bis zum heutigen Tag intakten Abwärtstrend. Jüngster trauriger Tiefpunkt war das neuerliche Verkaufssignal Ende Juli dieses Jahres. Die Unterstützungszone bei 1.147/1.132 USD wurde von den Bären überrannt. Erst im Preisbereich bei 1.081/1.077 USD konnte die Talfahrt vorerst aufgehalten werden.

Ende Juli lag beim Goldpreis eine überverkaufte Situation vor. Prompt wurde eine technische Gegenbewegung eingeleitet. Diese führte das Edelmetall in Richtung der erwähnten Schiebezone bei 1.147/1.132 USD. Mit 1.170 USD im Handelsverlauf näherten sich die Notierungen der alt bekannten Trendlinie bei 1.180 USD.

Die genannten Widerstandsbarrieren, verstärkt durch die kurzfristige Abwärtstrendlinie bei momentan 1.174 USD, konnten nicht überwunden werden. Vielmehr scheint der Goldpreis davon nach unten abzuprallen. Unterhalb der besagten Schiebezone könnten die Verlaufstiefs bei 1.081/1.077 USD in den Fokus geraten. Nächstes Ziel gen Süden wäre dann die untere Trendkanallinie bei momentan 1.044 USD.

Gold auf Wochenbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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