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Draghi schiebt nur kurz die Märkte an

08.03.2019 – 07:25 Uhr (Werbemitteilung): Die Ankündigung der EZB, frisches Geld in den Bankensektor zu pumpen, hat den DAX zuerst angeschoben.

Allerdings wehrte die Freude darüber nicht allzu lange. Im späten Handelsverlauf ging es für den deutschen Leitindex wieder gen Süden. Die europäische Notenbank möchte mit dieser Maßnahme die Wirtschaft ankurbeln. Viele sehen darin jedoch ein Alarmsignal. Konjunktursorgen mögen die Anleger bekanntlich nicht so gerne.

Heute dürfte es weiter gen Süden gehen. Zur Stunde sehen wir den DAX bei 11.453 Punkten, rund 0,6% unter dem Schlusskurs vom Donnerstag.

Termine des Tages

Konjunkturdaten

D : Auftragseingang Industrie Januar (08:00 Uhr)

USA : Arbeitsmarktbericht Februar (14:30 Uhr)

USA : Arbeitslosenquote Februar (14:30 Uhr)

USA : Durchschnittliche Stundenlöhne Februar (14:30 Uhr)

Quartalszahlen

D : Allianz

Charttechnik

DAX: Erholung könnte enden

Der deutsche Leitindex hatte gestern die obere Abwärtstrendkanallinie bei momentan 11.515 Punkten erreicht. Ein Rutsch darunter konnte gerade noch so verhindert werden. Bei einem Schlusskurs darunter wäre die derzeitige Erholung vorerst beendet. In diesem Fall müsste mit einem Test der alt bekannten Trendgeraden bei 11.420 Zählern gerechnet werden.

DAX auf Tagesbasis

DAX-Chartanalyse: Obere Trendkanallinie darf nicht unterschritten werden
Quelle: IG Handelsplattform

US-Rohöl (WTI): Nicht vor und nicht zurück

Der Ölpreis der Sorte WTI befindet sich zurzeit in einer Seitwärtsphase. Nach oben versperren die Hochs bei 57,86/58,01 USD den Weg. Nach unten sichert das 38,2%-Fibonacci-Level bei 55,55 USD ab. Neben der Oberseite der Schiebezone sollte zudem der ehemalige Aufwärtstrend bei aktuell 57,70 USD zurückgewonnen werden.

US-Rohöl (WTI) auf Tagesbasis

US-Rohöl-Chartanalyse: WTI in der Seitwärtsphase
Quelle: IG Handelsplattform

S&P 500: Korrektur hat begonnen

Der S&P 500 hat zum fünften Mal versucht, die Zwischenhochs bei 2.813/2.817 Punkten zu überwinden. Aber auch diesmal scheiterte der Angriff. Anschließend ging es abwärts. Gestern wurde der einfache 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 2.749 Zählern erreicht. Geht es unter die Glättungslinie, droht ein Test der 50-Tage-Linie bei 2.713 Punkten. Knapp darunter liegt das 61,8%-Fibonacci-Level bei 2.705 Zählern.

S&P 500 auf Tagesbasis

S&P-Chartanalyse: Startschuss für die Korrektur ist gefallen
Quelle: IG Handelsplattform

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