Gold scheitert erneut an wichtigem Widerstand

Gold scheitert zunächst an wichtigem Widerstand, doch die steigenden politischen Risiken sollten den Goldpreis weiter antreiben.

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Nachdem der Goldpreis über den seit 2011 bestehenden Abwärtstrend ausbrechen konnte, konnten wir in der vergangenen Woche mit 1.301 USD je Feinunze sogar ein neues Jahreshoch erreichen. Jedoch setzte auf diesem Niveau starker Abgabedruck ein, was den Kurs zügig wieder bis auf knapp 1.280 USD je Feinunze absacken liess.

Gold hat in den vergangenen Wochen von zwei Trends profitiert. Zum einen der sich weiter abschwächende US-Dollar und zum anderen die zunehmenden politischen Risiken. Während Gold in einem Umfeld steigender Zinsen und einer restriktiveren Zentralbankpolitik eher an Boden verlieren sollte, heisst das Gegenargument derzeit Donald Trump. Seine unkontrollierten Tweets und Aussagen in den vergangenen Wochen, befeuern die Spekulationen eines vorzeitigen Endes seiner Präsidentschaft und nähren gleichzeitig die Zweifel daran, dass er tatsächlich in der Lage sein wird seine ambitionierten Steuer- und Infrastrukturreformen umzusetzen (siehe Artikel: Trump verspielt zusehends seine Präsidentschaft). Zusätzlich wird Trump aussenpolitisch immer unberechenbarer, was seine Situation nicht verbessert.

All diese Faktoren könnten dazu führen, dass wir im Gold eine nachhaltige Aufwärtsbewegung sehen könnten. Mit Überschreiten der Marke von 1.300 USD je Feinunze könnten wir einen zügigen Anstieg bis auf 1.380 USD je Feinunze erleben.

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