Ripple Kurs: Diese Entwicklung könnte neuen Auftrieb geben

Der Ripple Kurs hat seinem jüngsten Höhenflug Tribut gezollt. Lohnt trotz der Hausse noch ein Einstieg? Die EZB und Facebook stehen im Blickpunkt.

Ripple Kurs aktuell

Der Ripple Kurs, die nach Marktkapitalisierung drittgrösste digitale Währung verliert am Dienstag 2,66 Prozent auf 0,60 Dollar. Auf Wochensicht büsst die Währung, welche auf das Kürzel XRP hört, sogar 10 Prozent ein. Lohnt nach wie vor ein Einstieg oder sollten Anleger lieber die Finger von der Währung lassen?

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Ripple Kurs Chart

Ripple Kurs büsst auf Wochensicht 10 Prozent ein - Bitcoin hält sich über 19.000 Dollar

Der Bitcoin Kurs hält sich auch zu Wochenbeginn über der mentalen 19.000er-Marke und zeigt sich damit äusserst robust. Dass Gewinnmitnahmen im grösseren Stil bis dato ausbleiben, könnte für eine baldige Fortsetzung der Kletterpartie sprechen. Die Anleger lechzen nach wie vor nach neuem Territorium. Während der Grossteil der Anleger auf den Moment wartet, bis die psychologische Marke von 20.000 Dollar endlich fällt, dürften sich die wenigsten Akteure mit den Abwärtsrisiken beschäftigen. Grössere Abverkäufe bleiben weiterhin aus, was für eine sonderbare relative Stärke spricht. Dennoch bleibt die psychologische Marke von 20.000 Dollar ein äusserst ambitioniertes Ziel. Während auf der einen Seite angesichts des beachtlichen Kurniveaus eine Hälfte der Anleger Gewinne mitnimmt, nutzen institutionelle Adressen postwendend Kurseinbrüche als Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den Markt.

Die jüngste Dollarschwäche dürfte dem Bitcoin zudem tendenziell Rückenwind verleihen. Die Investoren diversifizieren nach wie vor ihre Portfolios.

Facebook will „Diem“ Anfang Januar 2021 an den Start bringen

Wie die britische Wirtschaftszeitung "Financial Times" vor zwei Wochen berichtete und sich dabei auf interne Quellen beruft, will Facebook die Digitalwährung „Diem“ offenbar bereits im kommenden Januar an den Start bringen. Die zuständigen Regulierungsbehörden müssen allerdings noch grünes Licht geben, heisst es. Für den Beginn soll die Facebook-Währung 1:1 an den US-Dollar gekoppelt werden. Dies käme dann einem sogenannten "Stablecoin" gleich. Der bekannteste dieser Art ist derzeit die Währung "Tether". Ursprünglich sollte „Diem“ (vorher Libra) an einen Währungskorb diverser Währungen und Staatsanleihen gekoppelt werden. Angesichts des herben Widerstands durch Regulierungsbehörden und Notenbanker weltweit, versuchen es Mark Zuckerberg und Co. offensichtlich mit einer abgespeckten Version und wählen die Hintertür.

Es dürfte nicht lange dauern, bis vor allem die oberste Ebene der Zentralbankenführung wieder Alarm schlägt. Ob Facebook die Rechnung diesmal mit den Regulierungsbehörden gemacht hat, ist fraglich. Sollte der Social-Media-Dienst „Diem“ tatsächlich auf den Markt bringen dürfen, wäre dies ein Signal an die gesamte Branche. Es sollte dann nicht lange dauern, bis andere Unternehmen ähnliche Projekte schmieden und umsetzen werden. Am Ende des Tages könnten auch Bitcoin und Co. von dieser Entwicklung profitieren. Die Anleger rechnen aber weniger damit, dass Facebook grünes Licht von den Aufsehern erhält. Im Jahr 2019 war der Bitcoin im Zuge der Spekulation um die Einführung von „Diem“ auf rund 14.000 Dollar geklettert, danach aber wieder abgestürzt.

Ripple Kurs: Debatten um digitale Staatswährungen

Gerade die Debatten um digitale Staatswährungen und nicht zuletzt die mögliche Einführung von „Diem“ könnten der Branche weiteren Auftrieb verleihen. Als ein Nutzniesser der Debatten um die Einführung von digitalen Staatswährungen erweist sich in der Regel der Bitcoin und nicht zuletzt damit auch Ripple. Während der Globus über den Einsatz einer digitalen Währung rätselt, können Bitcoin und Co. wieder vermehrt Aufmerksamkeit gewinnen, was die Preisfantasien der Anleger am Leben hält. Dass wichtige Notenbanken wie die Fed oder die EZB womöglich Pläne schmieden und mit der Implementierung eigener digitaler Währungen liebäugeln, lenkt das Interesse der Investoren ungewollt auf Bitcoin und Co. Die Spekulationen um eine Einführung einer digitalen Staatswährung dies- und jenseits des Atlantiks lässt Bitcoin und Co an Attraktivität dazugewinnen. Die Debatten sind gleichzeitig bestes Marketing für bestehende Kryptowährungen. Vor dem Hintergrund, dass die EZB Mitte 2021 eine Entscheidung über die Einführung einer E-Währung treffen will, könnten die anhaltenden Spekulationen dem Bitcoin tendenziell weiter Rückenwind verleihen und immer wieder eine neue Rallye entfachen.

Ripple Kurs: Begünstigt die EZB ebenfalls weitere Anstiege?

Die Coronavirus-Pandemie erfordert weitere Hilfen seitens der Notenbanken, um der durch COVID-19 gebeutelten Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Es sind die geschürten Unsicherheiten rund um die Corona-Pandemie, der robuste Euro und die Hängepartie im Brexit zwischen London und Brüssel, welche Anleger vorsichtiger agieren lässt. Um COVID-19 wieder besser unter Kontrolle zu bekommen, könnten schon bald schärfere Restriktionen für die Bundesrepublik verkündet werden. Die Furcht vor schärferen Restriktionen sollten aber durch die Hoffnung auf den baldigen Startschuss zu einem Impf-Marathon gedeckelt werden. Anders als im Frühjahr, sehen die Anleger einem neuen möglichen Lockdown gelassener entgegen. Neben deutlichen Fortschritten auf der Suche nach Vakzinen ist es die Aussicht auf Notenbanker-Schützenhilfe, welche grössere Verluste verhindern. Bereits am Donnerstag könnte EZB-Chefin Christine Lagarde weitere Hilfsleistungen, wie etwa eine Aufstockung des Anleihenkaufprogramms, verkünden. Die Erwartungshaltung ist im Vorfeld gross. Die bereits verteilten Vorschusslorbeeren müssen sich am Ende des Tages auch bewahrheiten.

Ripple Kurs Prognose: So könnte es weitergehen

Dem Ripple Kurs ist wie erwartet angesichts der jüngsten Kursrally vorerst die Luft ausgegangen. Dies ist insofern nicht verwunderlich, da der Bitcoin, die als Leitdevise angesehen Währung mit der psychologischen Marke von 20.000 Dollar kämpft und weitere Anstiege vorerst ausbleiben.

Mit einem Kursstand von rund 0,60 Dollar erweist sich die Gemengelage aber durchaus als robust. Grössere Verluste sind bis dato ausgeblieben. Vor zwei Wochen notierte XRP noch bei rund 0,80 Dollar. M.E. ist es durchaus möglich, dass das Niveau von 80 Cent erneut anvisiert werden könnten. Vor dem Hintergrund einer möglichen Jahresendrally könnten digitale Währungen nochmal profitieren. Nicht zuletzt durch die Notenbankpolitik der EZB und Fed, welche auf eine weitere „billige“ Notenbankpolitik setzen dürften, sollten Bitcoin, Ripple und Co. weiteren Rückenwind erfahren können. Anleger könnte nach wie vor den „Hedge“ suchen, um sich vor Inflationsrisiken abzusichern.

Zudem könnten weitere Debatten um digitale Währungen, wie etwa „Diem“ oder Staatswährungen Kryptowährungen wie Ripple unter die Arme greifen. Neue Diskussionen um die Sinnhaftigkeit besagter Währungen könnten eine Rallye, ähnlich wie im Jahr 2019, befeuern.

Die Abwärtsrisiken sollten Anleger aber ebenfalls nicht ausser Acht lassen. Rücksetzer-Potential besteht nach wie vor bis auf ein Preisniveau von rund 0,40 Dollar.

Hintergrund: Ripple (XRP) repräsentiert ein ‚Open Source‘-Protokoll für ein Zahlungsnetzwerk, basiert also auf einer gemeinsamen öffentlichen Datenbank. In der finalen Fassung soll Ripple sowohl als dezentrales ‚Peer to Peer‘-Zahlungsverfahren, also auch als ein Devisenmarkt fungieren. Die Netzwerk-Kompatibilität erstreckt sich dabei nicht nur auf andere Krypto-Währungen (z.B. Bitcoin), sondern auch auf Fiat-Währungen wie bspw. EUR, USD oder JPY. Handel und Güteraustausch sind ohne zentrale Verrechnungsstelle möglich. Die Einigung zwischen den betreffenden Netzwerk-Teilnehmern erfolgt über ein sog. Konsensverfahren (consensus process). Die Cyber-Devise XRP dient vor diesem Hintergrund als Wertaufbewahrungs- wie auch als Handelsinstrument.

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