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DAX im Erholungsmodus

30.04.2018 – 07:45 Uhr (Werbemitteilung): Der Renditeanstieg US-amerikanischer Staatsanleihen hatte die Finanzmärkte in der vergangenen Woche zuerst auf dem falschen Fuß erwischt. 

Quelle: Bloomberg

Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank konnte die Anleger nicht überzeugen. Erst die Ankündigung einer möglichen Reise des US-Wirtschaftsberaters Larry Kudlow nach China sowie die Annäherung zwischen Süd- und Nordkorea konnten DAX & Co. anschieben. Zudem profitierte das heimische Börsenbarometer von einem schwächelnden Euro. Der DAX schloss knapp unterhalb der Marke bei 12.600 Punkten und verzeichnete eine positive Wochenbilanz.

Heute dürfte der DAX freundlich in die Woche starten. Zur Stunde sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.623 Punkten, rund 0,3% über dem Schlusskurs vom Freitag.

 

Termine der Woche

Die kommende Woche hat einiges zu bieten. Auf der Konjunkturseite stehen der Zinsentscheid der US-Notenbank Fed sowie der offizielle Arbeitsmarktbericht zur Veröffentlichung an. Des Weiteren werden in Deutschland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten die Einkaufsmanagerindizes für das Verarbeitende Gewerbe publiziert. Die Berichtssaison hierzulande läuft auf Hochtouren. Zahlreiche Konzerne aus dem DAX, MDAX und dem Technologieindex TecDAX werden ihre Quartalsberichte vorlegen.

 

Charttechnik

Anfang April konnte das ehemalige Rekordhoch aus dem Jahr 2015 bei 12.390 Punkten zurückgewonnen werden. Im weiteren Verlauf scheiterte bislang der Versuch, die einfache 40-Wochen-Durchschnittslinie bei aktuell 12.677 Zählern zu überwinden. Erst bei einem nachhaltigen Sprung über die Glättungslinie könnte es weiter aufwärts bis zur waagerechten Trendlinie bei 12.860 Punkten gehen. Allerdings sollte ein neuerlicher Test der genannten Unterstützung bei 12.390 Zählern in Betracht gezogen werden. Anfang Februar schloss der DAX unterhalb des unteren Bollinger Bandes und generierte damit ein bis zum heutigen Tag gültiges Verkaufssignal. 

DAX auf Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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