IOTA Kurs Prognose: MIOTA büsst kräftig ein – das ist nun wichtig

Der IOTA Kurs gerät deutlich unter Druck. Während der Bitcoin robust bleibt, leiden Altcoins vermehrt. Auf diese Punkte kommt es nun an.

IOTA und Bitcoin Kurs aktuell

Aktuell notiert IOTA (Währung: MIOTA) laut Daten des Branchenportals CoinMarketCap auf Platz 28, gemessen an der Marktkapitalisierung. In den letzten 24 Stunden verliert die Währung 6,67 Prozent auf 25,19 Dollar. Aus Wochensicht beläuft sich der Wertverlust auf rund 10 Prozent. Die für den Gesamtmarkt als Leitdevise angesehene Währung, der Bitcoin, gewinnt 0,68 Prozent bzw. 3,08 Prozent dazu und notiert mit 13.300 Dollar über der mentalen 13.000er-Schwelle.

Bitcoin Chart

IOTA und Bitcoin nehmen zu Wochenbeginn Fahrt auf – büssen dann aber deutlich an Wert ein

Der Bitcoin hatte am Dienstag wieder Fahrt aufgenommen und zwischenzeitlich sogar die Marke von 14.000 Dollar angesteuert. Zur Wochenmitte sackte der Kurs allerdings zwischenzeitlich unter die 13.000er-Marke. Auch MIOTA litt unter kräftigen Gewinnmitnahmen.

Gewinnmitnahmen im grösseren Stil blieben allerdings aus, was für eine relative Stärke spricht. Das Aufwärtsmomentum beim Bitcoin, liegt weiterhin klipp und klar in Bullenhand. Für kräftigen Rückenwind sorgen nach wie vor die Pläne PayPals, im Krypto-Geschäft Fuss fassen zu wollen. Die Hoffnung, dass weitere Unternehmen dem Beispiel PayPals folgen werden, befeuert die Rally zusätzlich. Dass wichtige Notenbanken wie die Fed oder die EZB womöglich Pläne schmieden und mit der Implementierung eigener digitaler Währungen liebäugeln, lenkt das Interesse der Investoren sogar ungewollt auf Bitcoin und Co.

Was sind eigentlich die Aufgaben und Ziele der EZB?

IOTA und Co. können sich dem Abwärtsdruck der Aktienmärkte nicht gänzlich entziehen

Der Abwärtsdruck an den globalen Aktienmärkten macht offenbar auch vor den zuletzt robusten Kryptowährungen keinen Halt. Diese waren jüngst nicht zuletzt durch die grassierende Coronavirus-Pandemie in der alten Welt in Deckung gegangen. Die Investoren halten sich zumindest kurzfristig an das Gebot der Liquidität und versilbern folgerichtig einen Teil ihrer Gewinne, um Verluste aus anderen Assetklassen ausgleichen zu können. Die Devise "nur Bares ist Wahres" könnte angesichts der schwelenden Corona-Sorgen, welche die Aktienmärkte heimsuchen, auch Bitcoin und Co. grössere Verluste bescheren. Übergeordnet bleibt die Stimmung jedoch noch positiv. Günstigere Preisniveaus könnten Marktteilnehmer zum Wiedereinstieg in den Markt wahrnehmen.

IOTA und Co.: Diese Punkte sind nun wichtig

EZB und Fed könnten Liquidität erneut erhöhen

Die Aussicht auf weiteres billiges Geld der Notenbanken EZB und FED könnte den Kryptowährungen übergeordnet grundsätzlich in die Karte spielen. Um Inflationsrisiken entgegenzusteuern könnten Anleger vor diesem Hintergrund digitale Währungen vermehrt anvisieren. Am Vortag hatte der europäische Währungshüter für den Monat Dezember weitere mögliche Konjunkturhilfen in Aussicht gestellt. Auch wenn die EZB das Tor für weitere Notenbankerschützenhilfe weit aufgestossen hat, könnte sich diese Bereitschaft für die Märkte als ein Strohfeuer entpuppen. Soforthilfen wären womöglich die gewünschte Beruhigungspille für die Börsen gewesen. Der EZB muss nach wie vor der Spagat zwischen Zeitpunkt und Leistung in Bezug auf weitere Hilfen gelingen. Dass sofortige Hilfen auch schnell verpuffen und den gewünschten Effekt verfehlen können, ist kein Geheimnis. Demnach setzt die EZB ein Stück weit auf den Überraschungsmoment.

Coronavirus-Pandemie ist Fluch und Segen für die Krypto-Märkte zugleich

Mit einem Rekordstand von über 18.000 Neuinfektionen binnen eines Tages in der Bundesrepublik nimmt das dynamische Infektionsgeschehen weiter seinen Lauf. Die zweite Corona-Welle hat die alte Welt mit voller Wucht getroffen. Die Furcht vor weiteren Restriktionen, gepaart mit den Sorgen um den unsicheren Ausgang der US-Präsidentschaftswahl, halten Europas Anleger fest im Klammergriff. Die Coronavirus-Pandemie ist für IOTA, Bitcoin und Co. jedoch Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite könnten Anleger wie im Frühjahr in Panik verfallen und ihre Bestände rasch versilbern. Auf der anderen Seite liegt der Gedanke nahe, Kryptowährungen als „vermeintlich sicheren Zufluchtsort“ in volatilen und unsicheren Zeiten und damit als eine Art „digitales Gold“ zu erachten.

Die US-Wahl dürfte auch die Krypto-Märkte nicht kalt lassen

Herausforderer Joe Biden liegt in nationalen Umfragen zwar deutlich vor Donald Trump, doch diese Tendenz im Hinblick auf den zukünftigen US-Präsidenten könnte einen Trugschluss darstellen. Denn wichtig bleibt nach wie vor das Rennen in den wichtigen Swing States, wo das Rennen bis dato eng bleibt. In wichtigen Staaten wie Florida und Ohio kann Trump laut „RealClearPolitics“ Joe Biden überholen, auch wenn seine Führung nur knapp ist. Nicht zuletzt ist das Rennen in vieler der sogenannten Swing States äusserst knapp. Somit ist in sieben der 13 Staaten der Vorsprung von einem der beiden Kandidaten nicht mehr als drei Prozent gross.

Somit lässt sich bis heute nicht wirklich sagen, wer im Wahlkampf tatsächlich vorne liegt. Während Joe Biden gewissermassen die Corona-Pandemie in die Karten und die zuletzt aufgekochten Massenproteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in die Karten spielen, könnte Trump mit seiner emotionalen und patriotischen Art und Weise vielleicht die entscheidenden Wählerschaften für sich gewinnen. Bei Biden hoffen die Wähler hingegen auf einen Neustart und frischen Rückenwind.

Zudem sorgen sich die Anleger, ob am 3. November 2020 wirklich ein Wahlsieger feststehen wird. Allerdings muss bis zum 8. Dezember das Ergebnis feststehen. Eine hohe Volatilität scheint vorprogrammiert.

IOTA und Bitcoin: Technischer Ausblick:

Sollte das Verlaufshoch für den Bitcoin-Kurs bei 13.880 Dollar, welches Ende Juni 2019 erreicht wurde, gemeistert werden, wäre die Bahn für 14.000 Dollar frei.

Für IOTA sieht es hingegen derzeit nicht ganz so rosig aus. Sollte die technische Marke von 0,25 Dollar unterschritten werden, droht ein Rutsch auf das Tief von 0,23 Dollar aus Ende Oktober. Einen Seitwärtsmarkt halte ich hier für die wahrscheinlichere Variante. Anleger könnten schon bald wieder Engagements tätigen. Somit wäre der Kurs vorerst zwischen 0,23- und 0,30 Dollar gefangen.

Hintergrund: Iota (Währung: Miota) versteht sich als eine der Crypto Assets der dritten Generation und wird auch als das „internet of things“ (Internet der Dinge) bezeichnet. Iota basiert auf keiner Blockchain, sondern auf einem Tangle- Netzwerk und kommt ohne Miner aus. Als Ziel verfolgt das digitale Zahlungssystem eine zügige Transaktionsabwicklung, ohne dabei hohen Rechenaufwand oder etwaige Kosten für den Benutzer zu verursachen. Zudem soll eine bessere Skalierbarkeit als bei herkömmlichen Blockchain-basierten Kryptowährungen erreicht werden.

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