Wall Street mit leichten Blessuren

30.11.2018 – 12:35 Uhr (Werbemitteilung): Die Zeiten stetig steigender Notierungen an den US-amerikanischen Börsen scheinen erst einmal vorbei zu sein. Zwar ist der mittelfristige Aufwärtstrend beim S&P 500 weiterhin intakt, die technischen Indikatoren könnten dagegen Probleme bereiten.

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Quelle: Bloomberg

Aufwärtstrend noch nicht in Gefahr

Trotz der deutlichen Kursverluste im Oktober halten die Unterstützungen dem Abgabedruck noch stand. Zuletzt wurde das 23,6%-Fibonacci-Level bei 2.673 Punkten von den Bären belagert. Ein Rutsch darunter konnte bislang verhindert werden. Erst bei einem Schlusskurs auf Monatsbasis darunter könnte der aus dem Jahr 2011 stammende Aufwärtstrend bei aktuell 2.570 Zählern angesteuert werden.

Gelingt heute am letzten Handelstag im November die Verteidigung des 23,6%-Retracements, wäre eine Gegenbewegung in Richtung des gewichteten 9-Monats-Durchschnitts bei momentan 2.781 Punkten möglich. Darüber könnte der S&P 500 das Rekordhoch bei 2.941 Zählern von Ende September in Angriff nehmen.

S&P 500 auf Monatsbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Technische Ampel steht auf Gelb

Im April 2016 hatten MACD, RSI und Williams %R mit dem Sprung über die Nulllinie bzw. 50iger Marke mittelfristige Kaufsignale generiert. Seitdem konnte der marktbreite US-Index mehr als deutlich an Boden gewinnen. Aktuell steht es bei den technischen Indikatoren auf Messers Schneide. Entscheidend ist der heutige Monatsschlusskurs. Liegen mindestens zwei von vier Indikatoren oberhalb der Nulllinie oder der 50iger Marke, wechselt die Ampel auf Gelb. Dies hat dann noch kein Ausstiegssignal zur Folge. Erst wenn sich drei Indikatoren auf die Seite der Angebotsseite schlagen, würde sich die Situation merklich verschlechtern. In diesem Fall müsste mit Kursverlusten bis zum 38,2%-Retracement bei 2.508 Punkten gerechnet werden. Der eingangs erwähnte Aufwärtstrend würde dann der Vergangenheit angehören.

S&P 500 auf Monatsbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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