Ethereum Kurs: Ether bleibt hoch im Kurs

Der Ethereum Kurs bleibt ein gefragtes Asset. Mit Ethereum 2.0 ist ein wichtiges Projekt gestartet. Steigt der Kurs nun auf 700 Dollar?

Ethereum Kurs aktuell

Der Ethereum Kurs (Ether) gewinnt aktuell 2,40 Prozent auf 606 Dollar dazu. Auf Wochensicht verteuert sich die nach Marktkapitalisierung zweitgrösste digitale Devise um 16 Prozent. Mittlerweile ist die erste Phase des Ethereum 2.0 Projekts gestartet. Kann nun die nächste Hundertermarke anvisiert werden?

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Ethereum Kurs Chart

Ethereum 2.0 startet: Nächste Hundertermarke im Visier?

Mit Ethereum 2.0 ist womöglich das bis dato ambitionierteste Projekt gestartet. Die Ethereum Blockchain soll damit langfristig vor allem sich in puncto Transaktionsvolumen signifikant verbessern. Damit sollen in Zukunft mehrere Tausend Transaktionen pro Sekunde abwickelbar sein. Derzeit sind es lediglich 15 an der Zahl, pro Sekunde. Diese technische Neuerung gefällt den Anleger offensichtlich. Die erste Phase dieser Umwandlung hat bereits am 1. Dezember begonnen.

Ethereum Kurs profitiert gleichzeitig vom Bitcoin-Boom

Der Bitcoin Kurs notiert auch am Donnerstag zunächst über der 19.000-Dollar-Marke. Grössere Abverkäufe bleiben weiterhin aus, was für mögliche Trendfortsetzung sprechen könnte. Dennoch bleibt die psychologische Marke von 20.000 Dollar ein äusserst ambitioniertes Ziel. Während auf der einen Seite angesichts des beachtlichen Kurniveaus eine Hälfte der Anleger Gewinne mitnimmt, nutzen institutionelle Adressen postwendend Kurseinbrüche als Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den Markt.

Zahlreiche fundamentale Gründe spielen dem Bitcoin und damit nicht zuletzt auch Ether seit Monaten in die Karten. Würde der Bitcoin in dem jüngsten Ausmass nicht steigen, dürfte auch Ether eine derartige Kletterpartie womöglich nicht hinlegen. Die wichtigsten Punkte bleiben nach wie vor m.E. Folgende:


1.) PayPal

Mit PayPal ist eines der entscheidendsten Entwicklungen in der gesamten Branche gelungen. Paypal-Kunden sollen ausgewählte Währungen wie Bitcoin, Ether, Bitcoin Cash oder Litecoin auf der Plattform verwenden können. Für die Branche erweist sich diese Neuigkeit als absoluter Glücksgriff. Angesichts der Corona-Pandemie sehen sich Staaten und Unternehmen weiterhin gezwungen, ein Umdenken im digitalen Zahlungsverkehr einzuleiten. Der Startschuss für die nächste Runde im Wettrennen in der Ära digitaler Währungen ist längst gefallen. Für die Branche könnte der Einstieg Paypals in das Krypto-Geschäft zudem Signalwirkung für andere Unternehmen haben, welche bereits schon länger über die Implementierung digitaler Währungen grübeln. Diese könnten sich nun ermutigt fühlen, ähnliche Wege zu gehen. Der Eintritt PayPals in das Geschäft der digitalen Gelder darf bereits jetzt als das Highlight des Jahres angesehen werden.

2.) Digitale Staatswährungen könnten salonfähig werden

Die Spekulationen um eine Einführung einer digitalen Staatswährung in der alten Welt und auch dies- und jenseits des Atlantiks lässt Bitcoin und Co an Attraktivität dazugewinnen. Die Debatten sind gleichzeitig bestes Marketing für bestehende Kryptowährungen. Vor dem Hintergrund, dass die EZB Mitte 2021 eine Entscheidung über die Einführung einer E-Währung treffen will, könnten die anhaltenden Spekulationen dem Bitcoin tendenziell weiter Rückenwind verleihen und immer wieder eine neue Rallye entfachen. Nicht zuletzt durch die Coronavirus-Pandemie kommt der Bitcoin einer Hedge- Diversifikationsfunktion gleich. Die Anleger versuchen verstärkt weiterhin ihre Assets gegen Wertrisiken abzusichern.

3.) Die Coronavirus-Pandemie

Viele Anleger versuchen angesichts des grassierenden Coronavirus auf der Nordhalbkugel nach wie vor ihre Depots zu diversifizieren. Dazu gehören offensichtlich auch Kryptowährungen. Denn trotz möglicher Impfstoff-Hoffnungen bleiben die Pandemie-Risiken akut. Vor dem Hintergrund der fulminanten Kursaufstiege ist und bleibt die Hausse nicht mit der Kletterpartie aus dem Jahr 2017/2018 vergleichbar. Der Bitcoin ist bis dato reifer und erwachsener geworden und steckt deutlich weniger in den Kinderschuhen, als noch vor drei Jahren. Mittlerweile haben sich Kryptowährungen zu einer vielerorts anerkannten Assetklasse hocharbeiten können. Für zahlreiche Anleger wird der Bitcoin als vermeintlich "sicherer Hafen" oder als "digitales Gold" angesehen. Auf der anderen Seite wird der Bitcoin wieder vermehrt als Hedge- und Diversifikations-Instrument wahrgenommen. Die gigantischen Hilfsprogramme der hiesigen Notenbanken dürften zudem die Inflationsrisiken grösser werden lassen. Hier suchen Anleger vermehrt Zufluchtsorte, um sich gegen Wertrisiken zu stemmen.

4.) Das Bitcoin Halving

Das im Frühjahr vollzogene Bitcoin-Halving entfaltet rund ein halbes Jahr später nach und nach seine Wirkung. Die Angebotsmenge wurde künstlich reduziert. Dies sorgt auf mittel- und langfristige Sicht für eine Angebotsverknappung. Während die Entwicklung der Geldmenge angepasst und reduziert wurde, erhöhen die Zentralbanken zum Vergleich ihre Bestände.

Ethereum Kurs: Steigt der Kurs auf die nächste Tausendermarke zu?

Angesichts des nach wie vor hohen Interesses der Anleger könnte im Falle einer weiter positiv fundamentalen Entwicklung der Ether Kurs schon bald die nächste Hundertermarke anvisieren. Wichtig bleibt hier vor allem der Erfolg bei Ethereum 2.0. Verzögerungen respektive Schwierigkeiten könnten Anleger mit Gewinnmitnahmen bzw. Abverkäufen quittieren. Nicht zuletzt der Kursverlauf beim Bitcoin sollte genauer unter die Lupe genommen werden. Sollte es der Bitcoin Kurs verpassen, die psychologische Marke von 20.000 Dollar nachhaltig zu erklimmen, könnten verstärk Gewinnmitnahmen einsetzen. Dies dürfte auch Ether-Anleger zu Verkäufen animieren.

Nicht zuletzt die Aussicht auf eine mögliche Jahresendrally könnte Bitcoin, Ether und Co. zusätzlich kräftigen Rückenwind verleihen. Gerade im Hinblick auf das Jahresende könnten die Kursfantasien der Investoren nochmal anziehen. Als nächstes technisches Ziel ist m.E. die Marke von 700 Dollar anzupeilen. Auf der Gegenseite ist es die runde Marke von 500 Dollar, welche zunächst als Unterstützung herhalten sollte.

Hintergrund: Ethereum (Währung: Ether (ETH)) versteht sich überwiegend als Umgebung für intelligente Verträge, sogenannten „smart contracts“ und gilt als eine Blockchain der zweiten Generation. Erfunden im Jahre 2013 durch Vitalik Buterin, ist Ethereum mehr als nur ein Zahlungsmittel. Anstatt lediglich Coins auf der Blockchain abzuspeichern, ist es durch eine sogenannte Ethereum Virtual Machine (EVM) möglich Programme ausführen zu lassen.

Die Ethereum Virtual Machine kann als Betriebssystem bezeichnet werden. Die Währung Ether dient als Bezahlmittel um Programme zum Laufen zu bringen. Im Falle einer erfolgreichen Bezahlung führt die EVM auf allen Nodes (= Knotenpunkte, welche Informationen von Usern und ebenfalls Nodes enthalten und überprüfen und weiterleiten), aus.

Smart Contracts basieren auf der Blockchain und sind sogenannte intelligente Verträge. Aufgrund der nicht möglichen Manipulierbarkeit sowie der garantierten Ausführung bieten diese eine komplett neuartige Form von Verträgen. Algorithmen legen dabei Bedingungen und Entscheidungen fest.

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