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DAX heute – Stabilisierungsversuch gescheitert

Als sei der Handelskonflikt nicht schon schlimm genug, nun kommt noch die Sorge vor einem Währungskrieg zwischen Washington und Peking hinzu.

US-Präsident Trump wettert gegen China und kündigt weitere Strafzölle an. Die Regierung in Peking wertet dagegen den heimische Yuan ab. Eine Lösung des Zollstreits sieht anders aus. Ein Ende des Konflikts steht im Augenblick noch in den Sternen.

Nach einem nur zögerlichen Entlastungsangriff werfen die Marktteilnehmer am Ende des gestrigen Tages die Flinte ins Korn. Der DAX geht unterhalb der Marke bei 11.600 Punkten aus dem Handel.

Vorbörslich sehen wir den deutschen Leitindex bei 11.588 Punkten, etwa 0,2% über dem Schlusskurs des Vortages.

Termine die für die Anleger wichtig sind

Konjunkturdaten

D : Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Juni (08:00 Uhr)

USA : Wöchentliche Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)

Quartalszahlen

D : Brenntag, Commerzbank, Fraport, Dürr, ElringKlinger, E.on, Hapag-Lloyd, Müchener Rück, Wirecard, ProSiebenSat1, Continental, Basler

Angstbarometer Yuan

Der Dollar zum chinesischen Yuan ist für die Finanzmärkte plötzlich zum Angstbarometer geworden. Die Sorge der Marktteilnehmer ist, dass Peking den genannten Wechselkurs als Waffe im Handelskonflikt mit Washington einsetzt. Gestern ging es für den USD/CNH deutlich aufwärts. Mit anderen Worten. Der Yuan hat gegenüber dem US-Greenback spürbar abgewertet. Damit werden Exporte aus dem Reich der Mitte in den Dollar-Raum billiger. Darüber wettert zurzeit die US-Regierung.

Der Relative-Stärke-Index (RSI) signalisiert eine überkaufte Situation. Erst wenn der Extrembereich nach unten verlassen wird, könnte es zu einer Korrektur in Richtung der Marke bei 7,00 CNH sowie der Unterstützungszone bei 6,99/6,96 CNH kommen.

USD/CNH auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

DAX Chart

DAX: 200-Tage-Durchschnitt kann Talfahrt nicht stoppen

Die gestrige Gegenwehr war nicht von langer Dauer. Am Ende der Börsensitzung schloss der DAX deutlich unterhalb der einfachen 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 11.640 Punkten. Wenngleich der deutsche Leitindex nun reif für eine Gegenbewegung ist, sollte ein Test der waagerechten Trendlinie bei 11.420 Zählern in Betracht gezogen werden. Hilfreich wäre eine rasche Rückeroberung der besagten Glättungslinie. Erst dann könnte eine Gegenbewegung in Richtung der beiden Trendgeraden bei 11.840/11.860 Punkten eingeleitet werden.

DAX auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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