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DAX heute – Donald Trump kann es nicht sein lassen

In Anbetracht des am Donnerstag stattfindenden Treffens der weltweiten Währungshüter in Jackson Hole und der Rede von Fed-Chef Jerome Powell am Freitag nehmen die Anleger erst einmal an der Seitenlinie Platz.

Die Gefahr, von der US-Geldpolitik erneut enttäuscht zu werden, sollte nicht unterschätzt werden. Es ist noch nicht so lange her, dass die Federal Reserve den Marktteilnehmern einen Strich durch Rechnung gemacht hat. Vor allem hat sich US-Präsident Donald Trump wieder zu Wort gemeldet und fordert erneut eine deutliche Zinssenkung. Ob Jerome Powell diesbezüglich mitspielt, darf in Frage gestellt werden. Es geht immerhin um die Selbständigkeit der US-Notenbank.

Aber es gibt an den Finanzmärkten noch weitere Baustellen, wie beispielsweise Italien. Ministerpräsident Giuseppe Conte hat seinen Rücktritt erklärt. Es drohen Neuwahlen und somit zusätzliche Verunsicherung hinsichtlich der künftigen Europapolitik einer neuen Regierung in Rom.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 11.654 Punkten und somit etwa auf dem Niveau des Vortages.

Termine die für die Anleger wichtig sind

Konjunkturdaten

USA : Wöchentliche Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)

USA : Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung (20:00 Uhr)

DAX-Chart

DAX: Charttechnisch weiterhin angeschlagen

Am Montag sah es nach einer weiteren Gegenoffensive aus. Doch gestern folgte prompt die Ernüchterung.

Die 200-Tage-Linie, die zum Wochenstart zurückerobert werden konnte, geriet wieder in den Fokus. Die Glättungslinie bei aktuell 11.650 Zählern wurde gestern punktgenau erreicht .

Entfernt sich der DAX davon erneut gen Norden, könnte es in Richtung des Widerstandsbereichs bei 11.800/11.840 Zählern gehen.

Verlieren die Bullen den besagten gleitenden Durchschnitt an die Bären, müsste mit Kursverlusten bis zur waagerechten Trendlinie bei 11.420 Punkten gerechnet werden.

Quelle: IG Handelsplattform

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