Fintechs in der Schweiz - Chancen und Herausforderungen

Fintech

Als sicheres, stabiles und unternehmensfreundliches Land erfüllt die Schweiz alle Bedingungen, um im Fintech Sektor wachsen zu können. Dennoch hinkt die Schweiz immer noch hinter einigen seiner europäischen Nachbarn hinterher und dies ist vor allem auf regulatorische und kulturelle Herausforderungen zurückzuführen.

 

 

Digitalisierung führt zum Wachstum der Fintechs

Mit der zunehmenden Digitalisierung von Dienstleistungen muss der Finanzsektor sein Modell anpassen und überdenken. Dies führte zu einer zunehmenden Anzahl von Fintech Start-ups, die laut der Digital Marketing Agentur BlueGlass in Zusammenarbeit mit der IG Bank zur Verdreifachung der Investitionen zwischen 2013 und 2014 führte.

Die Schweiz als idealer Standort

Die Schweiz hat viele Vorteile für die Fintechs zu Verfügung. Das Land bietet ein hohes Mass an Privatsphäre, eine liberale Politik, wohlhabende Haushalte und einen seriösen Bankensektor. Dennoch hinkt der Schweizer Fintech Sektor hinter vielen seiner europäischen Nachbarn hinterher. Im Jahr 2014, investierten Fintech Ventures vergleichsweise 40 Mal mehr in Deutschland als in die Schweiz.

Herausforderungen der Schweizer Fintech Entwicklung

Für Thomas Landis, Senior Innovation Manager bei SIX und Head of Innovation bei Paymit, hat die Schweiz viele exzellente Banker, die ein gutes Einkommen beziehen und von einem hohen Mass an Arbeitsplatzsicherheit profitieren. Dies ist aber auch der Grund dafür, warum sie zögern sich auf neue riskante Unternehmungen einzulassen.

Marc P. Bernegger, Web-Unternehmer & Fintech-Investor, betont, dass die nötige Dynamik, wie beispielsweise in London oder Singapur fehlt.

Die FINMA Regulierungen als grosse Herausforderung

IG Bank, in Abstimmung mit anderen Online-Handels-Banken, hat sich an die FINMA und die Schweizer Bankiervereinigung gewandt, um neue Kontoeröffnungen über digitale Identitätsprüfung zu erleichtern. Ein Beschluss wurde noch nicht gefasst.

Der Schweizer Bankensektor im Umbruch

Aus IG Banks Perspektive befindet sich der Schweizer Bankensektor, mit der Auflösung des Bankgeheimnisses im Umbruch. Asset Manager, Fonds und Privatbanken können sich nicht mehr nur auf den Kapitalerhalt verlassen. Sie suchen somit nach zusätzlichen Möglichkeiten, um Mehrwert für ihre Kunden zu schaffen. Sie werden demnach keine Wahl haben, als sich auf die Entwicklung oder die Auslagerung von nützlichen Anwendungen einzulassen. Demzufolge werden IT-Spezialisten eine zunehmend wichtige Rolle in dem globalen Finanzzentrum besetzen.

Bei IG haben wir eine wachsende Nachfrage nach "White Labels" beobachtet. „White labeling“ ermöglicht es den Kunden, unseren Handelstechnologie und Back-Office nach Ihren Bedürfnissen zu konfigurieren und zu nutzen. Um auf diese Nachfrage reagieren zu können, beschäftigt IG rund 600 IT-Spezialisten von insgesamt 1.400 Mitarbeitern. Eine Zahl, die stetig wachsen wird.

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