Euro-Stärke hat DAX-Schwäche zur Folge

19.07.2017 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Der Euro sprang gestern über die charttechnische und psychologische Marke bei 1,15 USD und zog den deutschen Leitindex nach unten. 

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Quelle: Bloomberg

Heute zeigt sich die europäische Gemeinschaftswährung kaum verändert. Auf dem Frankfurter Börsenparkett könnte es nach den deutlichen Kursabschlägen am Vortag zu einer zaghaften Gegenbewegung kommen. Zur Stunde sehen wir den DAX bei 12.452 Punkten leicht in der Gewinnzone.

Termine des Tages

  • USA       : Baugenehmigungen Juni (14:30 Uhr)
  • USA       : Baubeginne Juni (14:30 Uhr)
  • USA       : Wöchentlichen Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)
  • Quartalsberichte USA: Alcoa, American Express, Morgan Stanley

Charttechnik

Der Kreuzwiderstand bei 12.654/12.662 Punkten konnte zuletzt nicht überwunden werden. Davon musste sich der DAX gestern gen Süden verabschieden. Nun rückt die waagerechte Trendlinie bei 12.400 Zählern und das 38,2%-Fibonacci-Level bei 12.385 Punkten wieder in den Mittelpunkt des technisch orientierten Anlegers. Darunter bestünde weiteres Korrekturpotenzial bis zum 50,0%-Retracement bei 12.208 Zählern. Nach oben versperren neben dem 50-Tage-Durchschnitt bei aktuell 12.647 Punkten und der Unterseite der Trading Zone bei 12.660/12.662 Zählern nun auch die waagrechte Trendlinie bei 12.484/12.490 Punkten den Weg.

Bullen und Bären streiten sich beim Ölpreis der Sorte WTI im Augenblick um die horizontale Trendlinie bei 46,40 USD. Zuletzt hatte der fallende einfache 50-Tage-Durchschnitt ein Voranschreiten der Notierungen verhindert. Kann das schwarze Gold die Glättungslinie nachhaltig hinter sich lassen, könnte die Erholung in Richtung der unteren Begrenzung der Schiebezone bei 49,60 USD fortgesetzt werden. Rutscht der Ölpreis dagegen unter die erwähnte Chartmarke bei 46,40 USD, müsste mit einem Rückgang bis zur Unterstützung bei 43,50 USD gerechnet werden.

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