Der Fokus liegt auf der EZB-Sitzung am 10. März

USDCHF
USD/CHF Day

Die globalen Aktien sind auf gutem Weg, auch die zweite Woche in Folge mit einem Gewinn abzuschliessen. Der SP500 durchbrach den wichtigen Widerstand bei 1.950 Punkten, was den Weg für einen weiteren Anstieg in Richtung 2.000 geebnet hat. Die europäischen Aktien werden diese Bewegung heute wohl noch ausdehnen, wodurch der DAX sich möglicherweise der Marke von 9.600 Punkten nähert oder diese sogar überschreiten wird.

In den kommenden Tagen wird sich der Fokus mehr und mehr auf die EZB-Sitzung am 10. März richten. Aufgrund der hohen Erwartungen und der anschliessenden Enttäuschung hinsichtlich der EZB-Sitzung vom letzten Jahr, könnten die Investoren diesmal etwas vorsichtiger sein. Dennoch gibt es eine faire Chance, dass Draghi den Markt nicht zweimal in Folge enttäuschen will.

Die jüngsten Aussagen der EZB-Mitglieder weisen klar auf eine Intervention im März hin. Da die Fremdkapitalkosten der europäischen Banken steigen und die EZB die Kreditvergabe weiter stimulieren will, möchte letztere höchstwahrscheinlich ihr Finanzsystem stützen.

Der beste Weg, um zu traden, ist:

  1. Short EUR/USD – Die Erwartungen hinsichtlich einer weiteren Zinserhöhung in diesem Jahr durch die Fed sind drastisch gesunken, deshalb sollte es keine grosse Enttäuschung bezüglich dem USD geben.
  2. Long USD/CHF – Die Schweizer Inflation, die Verbraucherausgaben und die Arbeitsmarktzahlen sind im Jahr 2015 allesamt negativ. Dies bestätigt, wie sensibel die Schweizer Wirtschaft auf den Wechselkurs reagiert. Die SNB wird höchstwahrscheinlich reagieren müssen, sollte die EZB ihre Geldpolitik weiter lockern.
  3. Short EUR vs. Währungen mit hohen Zinssätzen wie beispielsweise der AUD oder NZD. Der Stimulus durch die EZB sollte die Risikobereitschaft (kurzfristig) steigern, was sich positiv auf Währungen mit hohen Zinssätzen auswirkt.
  4. Long europäische Aktien (mit Vorsicht) – auch in einem grundsätzlichen Bärenmarkt können Aktien, dank des kurzfristigen Optimismus im Anschluss an die EZB-Sitzung, steigen. Wie wir jedoch bereits mehrmals erwähnt haben, glauben wir nicht, dass die Risikobereitschaft über einen längeren Zeitraum gesehen, nachhaltig sein wird, da es derzeit zu viele Risikoereignisse gibt (RMB Abwertung, Brexit, Konkurse im Energiesektor, Coco-Bonds, US-Wahl, die Bilanzen der Banken, …).

Trotz der Aufwärtsbewegung an den Aktienbörsen in den USA und in Asien, die wir letzte Nacht beobachten konnten, verhielt sich USDCHF ziemlich unbeeindruckt. Wir erwarten, dass sich das Währungspaar kurzfristig in Richtung Parität und darüber hinaus bewegen wird. Einstiegspunkt 0,9900, Stop 0,9790, 1,05.

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