Dax zieht es runter – Wie gewonnen, so zerronnen

22.04.2015 - 15:45 Uhr: Für Investoren gilt es momentan ein wahres Wechselbad der Gefühle zu meistern. Auch heute sehen sich die Markteilnehmer wieder mit einer hohen Volatilität konfrontiert.

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Quelle: Bloomberg

Während der Dax am Montag und Dienstag noch eine formidable Erholungsbewegung startete und mit Notierungen oberhalb der 12.000-er Marke sämtliche, in der vergangenen zweiten Wochenhälfte erlittenen Verluste wieder gutmachen konnte, gibt der Leitindex zur Wochenmitte wieder bis auf 11.787 Zähler nach.

Abermals scheint die nicht enden wollende Hellas-Misere als Auslöser zu fungieren. Alleine im Mai hat Griechenland rund 2,5 Mrd. Euro zu schultern, um seinen Verpflichtungen gegenüber externen Geldgebern sowie landesinternen Beamten und Rentnern nachzukommen. Laut Informationen der New York Times kommt weiterer Druck von der Europäischen Zentralbank. Letztere beabsichtigt demnach für Wertpapiere der griechischen Notenbank, welche dort als Sicherheit für Notfallkredite hinterlegt werden, Abschläge von bis zu 50 Prozent einzufordern.

Zudem zog der Euro zunächst wieder kräftig an und wirkte als entsprechender Belastungsfaktor. In diesem Kontext zeigt sich erneut die inverse Korrelation zwischen deutschem Aktienindex und Europäischer Gemeinschaftswährung, die zuletzt nahezu regelmäßig zu beobachten war. Während der Euro sein Plus am Nachmittag komplett wieder abgibt, kann der Dax auch seinen Abschlag wieder kräftig eingrenzen. Willkommene Stütze ist dabei eine zumindest moderat freundlich startende Wallstreet.

Auf der anderen Atlantikseite ziehen am Mittwoch zahlreiche US-Blue Chips das Interesse auf sich. Im Zuge der Berichtssaison legen unter anderem Coca Cola, McDonalds, BoeingFacebook und eBay ihre Bilanzausweise für das erste Quartal vor. Konjunkturseitig steht wiederum der US-Immobiliensektor im Fokus, wenn die Verkäufe bestehender Häuser für den Monat März veröffentlicht werden.  

Zur Stunde notiert der Dax bei 11.862 wieder 0,6 Prozent schwächer. Der Euro liegt bei 1,0733 US-Dollar 0,1 Prozent hinten. Die Feinunze Gold verliert 0,4 Prozent auf  momentan 1.197 US-Dollar.

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