Dax schaut nach unten – China und Schwellenländer im Fokus

27.01.2014 - 17:01 Uhr: Nach dem herben Abverkauf am vergangenen Freitag schien die Talfahrt zum Wochenauftakt zunächst zum Erliegen zu kommen.

Nach dem zur Mittagszeit markierten, vorläufigen Tief von 9.332 Punkten konnte der deutsche Aktienindex am Nachmittag wieder Boden gut machen und sich bis an Preisniveaus von knapp 9.400 heranpirschen.

Der am Vormittag veröffentlichte und besser als erwartet ausgefallene Ifo-Geschäftsklimaindex konnte sich kaum positiv auf das Kursgeschehen niederschlagen. In der ersten Tageshälfte dominierte vielmehr die Sorge um die angeschlagenen Schwellenländer. Vor dem Hintergrund des andauernden Liquiditätsabzugs sehen sich u.a. die Türkei und Argentinen mit einer massiven Abwertung ihrer Währungen konfrontiert. Zudem belastet nach wie vor die Sorge um das schwächelnde Wirtschaftswachstum Chinas. Entsprechend negativ fielen bereits die die Vorgaben aus Fernost aus.

Bereits erwähnte Belastungsfaktoren kommen denn auch im frühen Handel an der Wallstreet zu Tragen und sorgen für spürbare Verunsicherung.  Zur Stunde drehen Nasdaq und S&P in die Verlustzone und ziehen auch den deutschen Aktienmarkt wieder runter. In der Folge markiert der Dax ein neues Tagestief im Bereich von 9.315 Zählern. Am späten Nachmittag weist das deutsche Börsenbarometer bei 9.346 Punkten ein Minus von 0,5 Prozent aus. Der Euro notiert bei momentan 1,3674 US-Dollar 0,1 Prozent leichter. Derweil verliert die Unze Gold 0,7 Prozent auf aktuell 1.261 US-Dollar.

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