Dax macht die Biege - Starker Euro belastet

17.03.2016 - 15:27 Uhr: Der deutsche Aktienindex präsentiert sich am Tag nach dem Fed-Event hinter dunkelroten Vorzeichen.

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Quelle: Bloomberg

Wie erwartet nahm die US-Notenbank keine Zinsänderung vor und signalisierte zudem auf ihrem Zinspfad auch weiterhin Geduld walten zu lassen. Weltwirtschaftliche Turbulenzen und die Risiken einer weiteren Dollar-Aufwertung lassen die Federal Reserve weiter abwartend agieren.

So scheinen also im laufenden Jahr durchaus nur zwei statt geplanter vier Zinserhöhungen im Bereich des Möglichen. Im Grunde genommen erstmal eine gute Nachrichten vor allem für die Aktienmärkte. Allerdings stärkt dies perspektivisch die europäische Gemeinschaftswährung, die dann auch postwendend deutlich gegenüber dem Greenback zulegen kann. Die so häufig beschworene EUR/USD-Parität ist damit wohl erst einmal vom Tisch!

Des einen Freud ist des anderen Leid. Ein starker Euro vermindert währungsbedingt die Exportchancen europäischer Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Entsprechend rot leuchten die Kurstafeln am deutschen Aktienmarkt, dessen Unternehmen zu großer Zahl exportorientiert ausgerichtet sind. Und in der alten Welt hält die EZB die Geldschleusen sperrangelweit offen.

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.819 Punkten 1,6 Prozent leichter. Der Euro zeigt bei aktuell 1,1319 US-Dollar ein Plus von 0,9 Prozent. Rohstoffe profitieren dagegen naturgemäß von einem schwächelnden Greenback. So kann Gold nochmal 0,3 Prozent auf knapp 1.264 US-Dollar je Feinunze zulegen. US-Crude Oil der Marke WTI rückt derweil um 2,2 Prozent auf knapp 41 US-Dollar pro Barrel vor.

Hier finden Sie weitere aktuelle Analysen zum DAX, S&P 500 und EUR-USD.

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