EUR-USD: SNB löst Kurs-Tsunami aus

15.01.2015 – 15:00 Uhr: Die Schweizer Notenbank (SNB) hat mit der Aufhebung des vor mehr als drei Jahren festgelegten Mindestkurses von 1,20 CHF je EUR die Finanzmärkte in Aufruhr versetzt.

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Quelle: Bloomberg

Der Euro rutschte gegenüber dem US-Dollar ungebremst gen Süden. Charttechnisch hat sich die Lage weiter zugespitzt.

Die Kreuzunterstützung bei 1,1820/1,1620 USD ist nach der jüngste Talfahrt arg gefährdet. Sowohl der langfristige Aufwärtstrend als auch die horizontale Schiebezone werden nun von den Bären belagert. Ein neues und mittelfristiges Verkaufssignal würde vorliegen, wenn das genannte Währungspaar am Ende dieses Monats unterhalb der erwähnten Chartmarken schließen würde. In diesem Worst-Case-Szenario bestünde weiteres Abwärtspotenzial bis zur waagerechten Trendlinie bei 1,14 USD und anschließend bis zum Fibonacci-Retracement bei 1,121 USD.

Die nach der vollkommen überraschenden Entscheidung der eidgenössischen Währungshüter vorliegende überverkaufte Situation auf Tagesbasis schreit förmlich nach einer technischen Gegenbewegung. Ziel könnte die im Kurzfristchart vorkommene ehemalige Unterstützung bei 1,2251 USD sein.

EUR-USD-Monatschart

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Quelle: IG Handelsplattform

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