EUR-USD: Bullen unmittelbar vor der Gegenbewegung?

06.11.2013 – 14:00 Uhr: Ende Oktober hatte die europäische Gemeinschaftswährung gegenüber dem Greenback eine Korrektur eingeleitet, die recht deutlich ausfiel. Der jüngste Abgabedruck verursachte bislang keinen charttechnischen Schaden.

Vielmehr könnte bereits in Kürze eine Gegenbewegung gestartet werden. Impulse werden allgemein von der morgigen Zinsentscheidung durch die Europäische Zentralbank EZB erwartet.

Infolge des Kursrückgangs geriet in den vergangenen Tagen die Kreuzunterstützung bei 1,3456/1,3488 USD in Gefahr, die aus einer horizontalen Trendlinie sowie der Unterseite des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals besteht. Der EUR-USD schloss am 5. November mit 1,3472 USD innerhalb der genannten Schiebezone. An dem heutigen Handelstag notiert das Währungspaar wieder oberhalb der Unterstützungen. 

Die Gemeinschaftswährung hält sich zurzeit in einer überverkauften Zone auf. In diesem Extrembereich könnte der Oszillator Slow Stochastic ein kurzfristiges Kaufsignal generieren. Dies wäre der Startschuss für eine Gegenbewegung. Erholungspotenzial bestünde aus charttechnischer Sicht dann bis zur fallenden gewichteten 20-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 1,3629 USD. Oberhalb der Glättungslinie könnte es dann in Richtung der ehemaligen Unterstützung bei 1,3705 USD gehen.

Allerdings ist das Aufbegehren der Bullen noch nicht in trockenen Tüchern. Rutscht der EUR-USD unter die Kreuzunterstützung, müssten mit weiteren Preisrückgängen bis zum steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitt bei 1,3340 USD gerechnet werden. Die Durchschnittslinie hat in der jüngsten Vergangenheit das Währungspaar immer wieder nach oben gezogen. Zuvor liegt auf Tagesbasis bei 1,3425 USD eine weitere Verteidigungslinie.

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