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Hohe Volatilität erhöht das Risiko von plötzlichen, hohen oder schnellen Verlusten.

DAX heute – Übeltäter schnell ausgemacht

Der Übeltäter für den gestrigen katastrophalen Tag war schnell gefunden. Der heimische Softwarekonzern SAP sorgte mit schwachen Zahlen für einen äußerst ungünstigen Wochenstart.

Lockdown wird wahrscheinlicher

Die Situation in Europa spitzt sich zu. In einigen Staaten der EU wurde ein Lockdown beschlossen bzw. steht möglicherweise unmittelbar bevor. Auch hierzulande besteht eine solche Gefahr. Die Angst vor einem neuerlichen Zurückfahren jeglicher Aktivitäten scheint die Anleger zu lähmen. Das Risiko ist vielen Investoren im Augenblick einfach zu groß.

Dennoch dürfte sich der DAX heute von dem gestrigen Schock erst einmal ein wenig erholen. Zur Stunde sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.250 Punkten, etwa 0,6% über dem Schlusskurs vom Vortag.

Termine die für die Anleger wichtig sind

Konjunkturdaten

USA : Auftragseingang langlebiger Güter September (13:30 Uhr)

USA : Verbrauchervertrauen Oktober (15:00)

Quartalszahlen

D : Covestro, RATIONAL, WashTec

USA : 3M, Microsoft, Caterpillar, Merck & Co., Pfizer

DAX Prognose

Aus charttechnischer Sicht war der gestrige Tag katastrophal. Gleich mehrere Unterstützungen wurden förmlich überrannt. Heute könnte der Versuch gestartet werden, das 38,2%-Retracement bei 12.200 Punkten zurückzugewinnen. Gelingt dies, wären die exponentielle 200-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 12.395 Zählern sowie die Unterseite des jüngsten Abwärts-Gaps bei 12.404 Punkten die Ziele der Gegenbewegung.

DAX Chart

DAX_102720

Quelle: IG Handelsplattform

Goldpreis kann nicht von der Aktienschwäche profitieren

Das gelbe Edelmetall kann weiterhin nicht von der Schwäche an den weltweiten Aktienmärkten profitieren. Der Goldpreis hält sich unverändert in einem recht engen Preiskorridor auf. Die Retracements bei 1.921/1.873 USD (38,2%/50,0%) stellen die Begrenzungen der momentanen Seitwärtsphase dar. Die flach verlaufenden exponentiellen Durchschnitte unterstreichen die derzeit trendlose Marktphase.

Goldpreis Chart

Gold_102720

Quelle: IG Handelsplattform

Bitcoin: Ehemaliges Hoch hart umkämpft

Anders sieht es beim Bitcoin aus. Die Digitalwährung konnte zuletzt deutlich zulegen und das einstige Hoch bei 12.318 USD signifikant überwinden. So einfach ist das markante Hoch bei 13.188 USD vom 10. Juli 2019 nicht zu bezwingen. Oberhalb dieser Hürde könnte der Weg in Richtung des Hochs bei 13.853 USD fortgesetzt werden. Kommt es hingegen zu Gewinnmitnahmen, wäre das 23,6%-Fibonacci-Level bei 12.529 USD das erste charttechnische Rückzugsgebiet.

Bitcoin Chart

Bitcoin_102720

Quelle: IG Handelsplattform


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