DAX: Der Handelskonflikt und die Volatilität sind wieder da

8.02.2019 - 14:27 Uhr (Werbemitteilung): Der deutsche Leitindex verlor am Donnerstag mehr als 2,4 % an Wert und testet heute die 11.000 Punkte Zone. Die Dynamik der Abwärtsbewegung signalisiert weiteres Korrektur-Potential.

Der Broker IG taxiert den DAX am Vormittag auf Höhe des Vortagesschlusskurses, wobei der Index am Vortag um 2,42 % gefallen ist. Damit testet der Kurs die 11.000 Punkte Zone, als Unterstützung an.

Der Handelsstreit rückt erneut in den Vordergrund der Anleger

An der Wall Street ging es am Donnerstag, trotz guter Ergebnisse einiger Unternehmen, wieder abwärts. Ein Grund dafür könnte der bisher nicht gelöste Handelsstreit zwischen den USA und China sein. Der deutsche Leitindex wurde in Mitleidenschaft gezogen und verlor abrupt an Wert, nachdem der Index noch zu Beginn der Woche ein neues Verlaufshoch nahe 11.400 Punkten erreichte.

US Präsident, Donald Trump, ließ verlauten, dass es bis Ende des Monats keine Gespräche mit der chinesischen Regierung mehr geben wird. Damit könnte die Verhandlungsfrist, nach der neue Importzölle anstehen, ohne eine Einigung zu Ende gehen. Neben diesem negativen Aspekt, dürften nun die positiven Ergebnisse im Rahmen der US Berichtssaison ebenfalls eingepreist worden sein.

Die Prognosen für das erste Quartal fallen jedoch sehr verhalten aus und spiegeln die zukünftige Entwicklung wider. Diese aber ist ausschlaggebend für den weiteren Kursverlauf. Die Berichtssaison in Deutschland wird in Kürze starten und auch hier sind Erwartungen nicht sehr hochgesteckt, weshalb Anleger vorerst in Deckung gehen dürften.

Charttechnik

Charttechnisch betrachtet, wird die psychologisch wichtige Chartmarke bei 11.000 Punkten derzeit getestet. Wird diese auf zumindest Tageskerzenbasis unterschritten, wäre es womöglich das Signal für weiter fallende Kurse, zunächst in Richtung 10.800 Punkte. Auf Wochenkerzenbasis ist erkennbar, dass die Erholung an einem wichtigen Widerstand zum Erliegen am. Der langfristige Korrekturtrend bleibt damit weiterhin intakt. Auch dies bestätigt mögliche tiefere Kurse.

DAX Chart auf Wochenbasis


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