Innogy – Größter IPO in Deutschland seit 16 Jahren

10.10.2016 – 16:21 Uhr (Werbemitteilung): Am ersten Handelstag nach dem IPO notiert Innogy zum Wochenauftakt knapp unter dem Emissionspreis.

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Quelle: Bloomberg

Das neu entstandene Ökostrom-Unternehmen hatte bis zu 139 Millionen Papiere zu je 36 Euro ausgegeben. Zum Emissionspreis wird das Unternehmen mit 20 Milliarden Euro bewertet. Mit einem Erlös von fünf Milliarden Euro geht es um den größten Börsengang in Deutschland seit dem Jahr 2000. Innerhalb Europas stellt es den größten IPO seit 2011 dar. Dabei handelt es sich um eine Abspaltung der Konzernmutter RWE, welche die Ausgliederung sämtlicher zukunftsträchtiger Geschäftsfelder beinhaltet, die mit erneuerbaren Energien, dem Vertrieb, sowie Strom- und Gasnetzen im Zusammenhang stehen. Lediglich die alten Kohle- und Gaskraftwerke sowie der Energiehandel verbleiben beim Mutterkonzern.

Vor diesem Hintergrund verfolgt RWE insbesondere das Ziel, seinen Schuldenberg weiter abzutragen sowie frisches Kapital zur Finanzierung der enorm kostenintensiven und vom Staat verordneten Energiewende zu gewinnen – mit Erfolg: Der Erlös von rund fünf Milliarden Euro geht zu 60 Prozent (= 3 Mrd. EUR) an RWE und zu 40 Prozent an Innogy (= 2 Mrd. EUR). Den neuen Innogy-Aktionären wurde der Kauf nicht zuletzt durch die Aussicht auf satte Dividendenausschüttungen schmackhaft gemacht. Bereits für 2016 soll an die Anteilseigner eine Dividende von 70 bis 80 Prozent des um Sondereffekte bereinigten Nettogewinns ausgeschüttet werden. Der US-Vermögensverwalter Blackrock hatte sich schon im Vorfeld Innogy-Aktien für 940 Millionen Euro zusichern lassen. Mit rund 4,7 Prozent wird er damit zweitgrößter Innogy-Aktionär. Nr. 1 bleibt RWE: 75 Prozent der Anteile der Ökostromtochter bleiben im Besitz der Konzernmutter. Zur Stunde notiert Innogy bei 35,83 EUR 0,47 Prozent schwächer.

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