Die umsatzstärksten Branchen in Deutschland

(Werbemitteilung): Fünf große Branchen dominieren die deutsche Wirtschaft mit der Autoindustrie als Spitzenreiter. Werfen wir einen Blick auf die umsatzstärkste Branchen in Deutschland und Unternehmen.

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft legte in den letzten Jahren erfolgreich zu. Zwar ist das Wachstum für 2018 mit einem Zuwachs von nur 1,5 Prozent schwächer ausgefallen, dennoch rangiert die deutsche Wirtschaft unter den größten Wirtschaftsnationen weltweit (nach Angaben des Statistischen Bundesamt Deutschlands).

Der Außenhandel hat besonders 2018 unter handelspolitischen Konflikten, die Abkühlung der Weltwirtschaft sowie dem Brexitprozess gelitten. Diese handelspolitischen Konflikte beeinflussten deutsche Unternehmen, mit ihrer starken Abhängigkeit vom Export in Auslandsmärkten wie zum Beispiel China, wo das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ebenfalls fiel.

In der Rangliste der größten Wirtschaftsnationen aus dem Jahr 2018 ist Deutschland weltweit auf Platz 4 - mit den USA auf Platz 1, China auf Platz 2 und Japan auf Platz 3. Insgesamt erreichte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im selben Jahr ein Volumen von circa 3.3 Milliarden US-Dollar. Ein Grund mehr, einen näheren Blick auf die führenden Unternehmen der umsatzstärksten Branchen Deutschlands zu werfen.

Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts Deutschlands der letzten 9 Jahren:

2018 1,5 %
2017 2,2 %
2016 1,9 %
2015 1,5 %
2014 1,9 %
2013 0,6 %
2012 0,7 %
2011 3,7 %
2010 3,9 %

Die umsatzstärksten Branchen in Deutschland

  1. Automobilbranche (Umsatz: 426 Mrd. €)
  2. Maschinenbaubranche (Umsatz: 226 Mrd. €)
  3. Chemiebranche (Umsatz: 196 Mrd. €)
  4. Elektroindustrie (Umsatz: 192 Mrd. €)
  5. Ernährungsindustrie (Umsatz: 179 Mrd. €)

1. Automobilbranche (Umsatz: 426 Mrd. €)

Die Automobilbranche ist einer der wichtigsten und größten Wirtschaftsbereiche Deutschlands mit einem Umsatz von knapp 425 Milliarden Euro (Stand 2018) sowie einer der größten Pkw-Produzenten der Welt. Diese Branche ist ein Industriezweig, der sich der Produktion von Automobilen und anderen Kraftfahrzeugen widmet.

Erfahren Sie mehr über die Automobilbranche in diesem Artikel: „Zukunftstrends der deutschen Automobilindustrie”.

Die Diesel-Krise wird Autobauer in Deutschland weiterhin beschäftigen, um sich den neuen Regeln der Stickoxid-Einschränkungen anzupassen.

Zukunftsthemen werden sich innerhalb dieser Industrie um folgenden Aspekten drehen: autonomes Fahren, Elektromobilität, Digitalisierung, Vernetzung und Künstliche Intelligenz. Neue Prioritäten in der Automobilbranche zeigen, wohin sich diese Branche entwickelt.

Deutsche Automobilhersteller wie Volkswagen (inkl. Audi und Porsche), Daimler und BMW zählen zu den größten Weltmarken. Grund für diese starke Position in der deutschen Wirtschaft ist die Innovationskraft, Produktqualität und Produktivität mit über 800.000 Mitarbeiter.

Überblick der deutschen Automobilbranche:

Umsatz Beschäftigte
2018 425 Mrd Euro 834.000
2017 426 Mrd Euro 820.000
2016 404,6 Mrd Euro 808.000

Top Unternehmen der Automobilbranche (2017):

Volkswagen AG (Umsatz: 230,7 Mrd Euro)
Daimler AG (Umsatz: 164 Mrd Euro)
BMW (Umsatz: 98,7 Mrd Euro)

2. Maschinenbaubranche (Umsatz: 226 Mrd. €)

Die Maschinenbaubranche ist mit einem Umsatz von 225 Milliarden Euro im Jahr 2017 der zweitwichtigste Umsatzträger der deutschen Wirtschaft und mit 101.900 Beschäftigten, die beschäftigungsstärkste Industrie. Nach fünf schwächeren Jahren stieg das Wachstum 2017 um knapp vier Prozent an.

Weltgrößter Maschinenhersteller ist China gefolgt von den USA und Japan. An der Spitze der Maschinenbaubranche stehen Ingenieure, Techniker und Facharbeiter, welche die Entwicklung, Konstruktion und Produktion von Maschinen und Maschinenteilen aller Art leiten.

Überblick der deutschen Maschinenbaubranche:

Umsatz Beschäftigte
2017 226 Mrd Euro 1,019,000
2016 215 Mrd Euro 1,005,000

Top Unternehmen der Maschinenbaubranche (2017):

Bosch (Umsatz: 78 Mrd Euro)
ThyssenKrupp AG (Umsatz: 42,7 Mrd Euro)

Erfahren Sie mehr über ThyssenKrupp in diesem Artikel: „Unternehmensspaltung: Chancen und Risiken für ThyssenKrupp ”.

3. Chemiebranche (Umsatz: 196 Mrd. €)

Die Chemiebranche ist ein Wirtschaftszweig, der sich mit der Herstellung chemischer Produkte beschäftigt. Die Industrie stellt ein breites Produktsortiment her, wie zum Beispiel: Medikamente, Kosmetika und Chemiefasern. Die Produkte werden unter anderem für Endverbraucher hergestellt, jedoch um größten Teil für andere Industrien zur Weiterverarbeitung für die Auto-, Verpackungs- und Bauindustrie.

Diese Branche gehört zu den umsatzstärksten Branchen in Deutschland mit einem Umsatz von über 190 Milliarden Euro und belegt unter den weltweiten Chemieindustrie Rang vier (Stand 2017). Die drei größten deutschen Chemieunternehmen sind BASF, Bayer und Fresenius SE & Co.

Erfahren Sie mehr über die Bayer AG in diesem Artikel: „Bayer Geschichte und Unternehmensprofil

Überblick der deutschen Chemiebranche:

Umsatz Beschäftigte
2018 204 Mrd Euro 460.000
2017 196 Mrd Euro 453.000

Top Unternehmen der Chemiebranche (2017):

BASF SE (Umsatz: 64,5 Mrd Euro)
Bayer AG (Umsatz: 35 Mrd Euro)
Fresenius SE & Co KGaA (Umsatz: 33,9 Mrd Euro)

4. Elektroindustrie (Umsatz: 192 Mrd. €)

Die Elektroindustrie unterteilt sich in zwei Bereiche: Elektrogerätebau und Stromversorgung. Einzelne Fachbereiche sind beispielsweise Anlagenbau, Automatisierung, Batterien, elektrische Energietechnik, Elektrofahrzeuge, Unterhaltungselektronik, elektrische Energietechnik, Medizintechnik, Wehrtechnik, Transformatoren und Kabel.

Die deutsche Elektroindustrie ist Teil der internationalen Wettbewerbsfähigkeit von wichtigen Schlüssel- und Zukunftstechnologien Deutschlands. Die Investitionen für die Forschung und Entwicklung der Elektroindustrie im Jahr 2017 betrugen knapp 50 Milliarden Euro.

Überblick der deutschen Elektroindustrie:

Umsatz Beschäftigte
2018 195 Mrd Euro 880.000
2017 192 Mrd Euro 868.000
2016 179 Mrd Euro 847.000

Top Unternehmen der Elektroindustrie (2017):

Siemens AG (Umsatz: 83 Mrd Euro)
RWE AG (Umsatz: 44,6 Mrd Euro)
E.ON SE (Umsatz: 37,9 Mrd Euro)

5. Ernährungsindustrie (Umsatz: 179 Mrd. €)

Die Ernährungsindustrie besteht aus den Bereichen Fleisch- und Fleischwarenindustrie, Milchindustrie, Süß- und Backwarenindustrie sowohl die Herstellung von alkoholfreien und alkoholischen Getränken sowie die Verarbeitung von Obst und Gemüse.

Die Ernährungsindustrie besteht überwiegend aus kleinen und mittelständigen Unternehmen. Deutsche Lebensmittel werden auch im Ausland geliefert mit einer Exportleistung von rund 68 Milliarden Euro (2017).

Überblick der deutschen Ernährungsindustrie

Umsatz Beschäftigte
2017 179,6 Mrd. Euro 595.506
2016 171 Mrd. Euro 580.000

Top Unternehmen der Ernährungsindustrie (2017):

Schwarz Beteiligungs GmbH (Umsatz: 96,9 Mrd. Euro)
Metro AG (Umsatz: 36,534 Mrd. Euro)
Dr. August Oetker KG (Umsatz: 11,6 Mrd. Euro)


Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das auf dieser Seite enthaltene Informationsmaterial weder eine Auflistung unserer Handelspreise noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in ein Finanzinstrument. IG übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Kommentare und die daraus resultierenden Folgen. Es wird keine Zusicherung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Folglich trägt der Anleger alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Jede angebotene Studie berücksichtigt nicht das Investment spezifischer Ziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie empfangen kann. Sie wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit des Investment Researchs (Anlageforschung) erstellt und gilt daher als Werbemitteilung. Obwohl IG nicht ausdrücklich darauf beschränkt ist, vor der Umsetzung unserer Empfehlungen zu handeln, versucht IG diese nicht zu nutzen, bevor sie den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie die nicht-unabhängige Recherche und Quartalszusammenfassung an.

Erkunden Sie die Märkte mit unserem kostenfreien Kurs

Entdecken Sie mit diesem Online-Kurs der IG Academy die Vielzahl der verschiedenen Märkte, auf denen Sie handeln können – und erfahren Sie, wie die Märkte funktionieren.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Finden Sie heraus, welche Gebühren mit Ihren Trades, durch unsere transparente Gebührenstruktur entstehen können.

Entdecken Sie, warum sich so viele Kunden für IG entscheiden und was IG zu einem weltweit führenden CFD-Anbieter macht.

Bleiben Sie mit unserem anpassbaren Wirtschaftskalender über die bevorstehenden marktbewegenden Ereignisse informiert.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Warrants sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten. CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.