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Index Update
Das näher rückende Ende des Iran-Krieges beflügelt auch den japanischen Leitindex. Der Nikkei hat ein neues Kaufsignal generiert und könnte nun weit gen Norden vorstoßen.
Am Beispiel des Nikkei wird das Trading einer Korrektur anhand der Fibonacci-Methode sowie einer Trendfortsetzung gezeigt. Zuerst der Trade mit der Fibonacci-Methode. Der Nikkei befand sich vom 3. bis zum 11. Juni in einer Konsolidierung. Ausgehend von dem Korrekturtief wurden die Fibonacci-Retracements 23,6% und 50,0% eingezeichnet, die bei diesem Ansatz eine wichtige Rolle spielen. Am 11. Juni überwand der japanische Leitindex das 50,0%-Level bei 65.572 Punkten und generierte einen Long-Einstieg. Der Stopp Loss wurde unterhalb des 23,6%-Niveaus bei 63.878 Zählern platziert. Ohne große Unterbrechungen ging es sofort aufwärts. Ziel war das Korrekturhoch bei 68.785 Punkten, welches am 15. Juni erreicht wurde. Die erste Long-Position hätte an diesem Tag mit einem Gewinn geschlossen werden können. Wichtig bei diesem Ansatz ist die Zuhilfenahme des exponentiellen 50-Tage-Durchschnitts, der bei einem Einstieg steigen sollte. Zudem wäre ein Schlusskurs darüber zusätzliche erforderlich.
Nach dem erfolgreichen Trading einer Korrektur könnte nun von einer Trendfortsetzung profitiert werden. Am besagten 15. Juni schloss der Nikkei oberhalb des Korrekturhochs bei 68.785 Zählern. Dieses ist auch gleichzeitig die Oberseite einer Handelsspanne. Nun wird das Kursziel anhand der Höhe der Chartformation berechnet und lautet 75.825 Punkten. Der Stopp Loss kann auf zwei Arten, je nach Risikoneigung des Anlegers, platziert werden. Zum einen könnte die „Reißleine“ unterhalb des Aufwärts-Gaps bei 67.398 Zählern platziert werden. Hierbei käme der Trader auf ein Chance/Risiko-Verhältnis von 3,27:1.
Für den ein wenig vorsichtigeren Anleger wäre ein Stopp Loss unterhalb des 50,0%-Fibonacci-Retracements bei 65.572 Punkten denkbar. In diesem Fall könnte die Gefahr eines zu schnellen Ausstiegs vermieden werden. Allerdings reduziert sich das Chance/Risiko-Verhältnis auf 1,7:1.
Wir haben bereits mehrmals den Directional Movement-Indikator als sehr interessantes Werkzeug vorgestellt. Diesmal soll der DMI die Einstiegssignale bestätigen. Auch diese Aufgabe konnte der schon recht betagte Indikator mit Bravour erfüllen. Ein Entry-Signal wird bestätigt, wenn DI+ (10 Tage) über DI- (10 Tage) liegt. Bei einer Short-Position müsste die Reihenfolge umgekehrt sein. Für eine Long-Position sollte zudem der Kaufdruck (DI+) zunehmen und der Verkaufsdruck (DI-) gleichzeitig fallen Am Beispiel des Nikkei wurden beide Long-Signale durch den DMI bestätigt. Der ADX (10 Tage) wies in beiden Fällen einen Wert von über 20 auf. Somit befand sich der Nikkei in einer Trendphase.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Mit dem Verlassen der Handelsspanne nach oben wurde das nächste Entry-Signal generiert |
75.825 |
67.398 |
Short |
Der recht enge Stopp bei 67.398 wird unterschritten |
62.327 |
68.785 |
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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