CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben. CFDs sind Finanzprodukte mit Hebelwirkung. Der Handel mit CFDs kann nicht für jeden Anleger geeignet sein und kann zu Verlusten führen, die Ihre Einlagen übersteigen. Beachten Sie daher bitte unsere Risikohinweise und vergewissern Sie sich, dass Sie alle damit verbundenen Risiken vollständig verstanden haben.

EUR/USD fällt unter Parität – „Jackson-Hole“ wirft Schatten voraus

Das Währungspaar EUR/USD ist zu Beginn der neuen Handelswoche wieder unter die Paritätsmarke gefallen. Die Furcht vor raschen Zinsschritten hat Anleger wieder eingeholt.

EUR/USD Quelle: Bloomberg

Wichtigste Punkte:

  • EUR/USD fällt unter Paritätslevel – „Jackson-Hole“ wirft Schatten voraus
  • Alle Augen auf das alljährliche Notenbanker-Treffen – Impulse für Euro und Dollar denkbar
  • China senkt erneut die Zinsen – Rezessionssorgen werden abermals befeuert

Eröffnen Sie ein Konto zum Einstieg oder üben Sie mit einem Demokonto.

EUR/USD Chart auf Monatsbasis

EUR/USD Chart auf Monatsbasis Quelle: IG Handelsplattform


Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

EUR/USD Chart auf Tagesbasis

EUR/USD Chart auf Tagesbasis Quelle: IG Handelsplattform

EUR/USD fällt unter Paritätslevel – „Jackson-Hole“ wirft Schatten voraus

Das Währungspaar EUR/USD ist zu Beginn der neuen Handelswoche wieder unter die Paritätsmarke gefallen. Die Furcht vor weiterhin raschen Zinsschritten durch den US-Währungshüter hat Anleger spätestens heute wieder eingeholt. Nicht zuletzt wirft das in der zweiten Wochenhälfte anstehenden Notenbankertreffen in Jackson Hole seine Schatten voraus.

Alle Augen auf das alljährliche Notenbanker-Treffen – Impulse für Euro und Dollar denkbar

Mit Spannung fiebern Börsianer dem alljährlichen Notenbanker-Treffen in Jackson Hole (Wyoming) entgegen, wenn führende Vertreter der wichtigsten Währungshüter zusammenkommen und über die zukünftige Geldpolitik diskutieren. Von Donnerstag bis Samstag findet das Event statt.

Ein besonderes Augenmerk dürfte dabei auf Fed-Chef Jerome Powell geworfen werfen. Die zentrale Frage sollte aus Anlegersicht sein, wie stark in Zukunft der geldpolitische Gegenwind ausfallen könnte, um der grassierenden Inflation wieder Herr zu werden. Demnach gilt es, die Reden wie beispielsweise am Freitagmorgen nach entsprechenden Hinweisen abzuklopfen.

Powells Kollege James Bullard hatte in der vergangenen Woche gegenüber dem Branchenmagazin „Wall Street Journal“ gesagt, dass er eine Erhöhung der Leitzinsen auf der kommenden September-Sitzung um 75 Basispunkte favorisiere. Da Bullard als bedeutende Grösse in den Reihen der Notenbanker gilt, sorgten die Aussagen bereits am Donnerstag für Unbehagen an den Märkten.

China senkt erneut die Zinsen – Rezessionssorgen werden abermals befeuert

Die Peoples Bank of China (PBoC) hat am Montag erneut zwei ihrer Leitzinssätze gesenkt, um der schwächelnden Konjunktur im Land neuen Schwung zu verleihen. Demnach wurde der Zinssatz für einjährige Kredit um 5 Basispunkte auf 3,65 Prozent gesenkt. Für Immobilienkredite wurde die Fünfjahresrate um 0,15 Prozentpunkte auf 4,30 Prozent angepasst.

Bereits vor einer Woche hatte die zuständige Notenbank den Zinssatz für Banken-Refinanzierungsgeschäfte mit einer einjährigen Laufzeit gesenkt.

Die chinesische Wirtschaft leidet derzeit unter dem im Fachjargon sogenannten „Zero-Covid-Massnahmen“, welche gegen die grassierende Coronavirus-Pandemie zum Einsatz kommt.

Nicht zuletzt bleibt auch der Immobilienmarkt ein kriselnder Sektor, welcher in den vergangenen Jahren rund 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts ausmachte.

Finanzielle Probleme, diverser Bauträger wie etwa Evergrande führten in den vergangenen Monaten dazu, dass zahlreiche Bauprojekte mittlerweile zum Stillstand gekommen sind.

Mit den heutigen Zinssenkungen will die PBoC versuchen, die Attraktivität für Immobilien wieder zu erhöhen.

So könnte es für den EUR/USD weitergehen

Neben den schwelenden Inflations- und Zinssorgen in der westlichen Welt gesellen sich auch zusehends Ängste um die Konjunkturlokomotive China dazu.

Bis Donnerstag dürfte das Notenbanker-Event in Jackson Hole weiterhin seine Schatten vorauswerfen. Die Unsicherheit über die zukünftige US-Geldpolitik bleibt derzeit das Zünglein an der Waage.

Indes könnten die Wirtschaftssorgen aus dem Reich der Mitte auch europäische Anleger weiter verunsichern. Sollte es zu einem grösseren Konjunktureinbruch in China kommen, könnte dies die Eurozone schwer treffen.

Der Rutsch unter die Paritätsmarke könnte gleichzeitig auch aus psychologischen Gesichtspunkten weitere Abverkäufe forcieren.

Möchten Sie selbst den EUR/USD handeln? Entscheiden Sie sich ob Sie sich long oder short positionieren möchten und eröffnen Sie Ihr eigenes CFD-Handelskonto oder üben Sie das Trading mit unserem CFD-Demokonto.

Dieses Material enthält keine Aufzeichnungen über unsere Börsenkurse oder ein Angebot oder eine Aufforderung für eine Transaktion in einem Finanzinstrument. IG Bank SA übernimmt keine Verantwortung für jegliche Verwendung, die aus diesen Kommentaren und aus daraus resultierenden Konsequenzen bestehen kann. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Angaben wird keine Gewähr übernommen. Jede Person, die darauf tätig ist, tut dies ganz auf eigene Gefahr. Die Recherche berücksichtigt nicht die spezifischen Anlageziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie erhalten kann, und ist daher als Werbemitteilung anzusehen. Obwohl es uns nicht direkt untersagt ist, im Voraus unserer Empfehlungen zu handeln, versuchen wir nicht, uns einen Vorteil aus ihnen zu verschaffen, bevor sie unseren Kunden zur Verfügung gestellt werden. Lesen Sie unseren Hinweis über die nicht-unabhängige Recherche.

Beginnen Sie noch heute mit dem Forex-Trading

Finden Sie Gelegenheiten auf dem am meisten gehandelten – und volatilsten – Finanzmarkt der Welt

  • Handeln Sie Spreads von nur 0,6 Punkten bei EUR/USD
  • Führen Sie Analysen mit eindeutigen und schnellen Charts durch
  • Wo immer Sie auch gerade sind – spekulieren Sie mit unseren intuitiven mobilen Apps

Live-Preise der wichtigsten Märkte

  • Kryptos
  • FX
  • Aktien
  • Indizes

Sehen Sie mehr Live-Forex-Preise


Sehen Sie mehr Live-Aktien-Preise


Sehen Sie mehr Live-Indizes-Preise

Die Kurse unterliegen den Website AGBs. Alle Aktienkurse sind mindestens 15 Minuten zeitverzögert.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Finden Sie mittels unserer transparenten Gebührenstrukturen heraus, welche Gebühren für Ihre Trades anfallen können.

Entdecken Sie, warum sich so viele Kunden für IG entscheiden und was IG zu einem weltweit führenden CFD-Anbieter macht.

Bleiben Sie mit unserem anpassbaren Wirtschaftskalender über die bevorstehenden marktbewegenden Ereignisse informiert.