Vegan werden: Wie können Sie als Trader vom Veganismus profitieren?

Wir erklären, wie Investoren und Trader davon profitieren können, dass Menschen auf der ganzen Welt ihren Fleischkonsum reduzieren, und werfen einen Blick auf sieben aussichtsreiche vegane Aktien.

Was ist Veganismus?

„Veganismus ist eine Lebensweise, die versucht – so weit wie möglich und praktisch durchführbar – alle Formen der Ausbeutung und Grausamkeiten an Tieren für Essen, Kleidung oder andere Zwecke zu vermeiden." – Die Vegane Gesellschaft (The Vegan Society).

Die vegane Ernährung und Lebensweise besteht im Konsum von Produkten, die keine Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs enthalten, inklusive tierischer Erzeugnisse wie Eier, Honig und Milch. Veganer verzichten auch auf Produkte wie Kosmetika, wenn sie an Tieren getestet wurden, oder Kleidung, wenn sie aus tierischen Stoffen wie Leder oder Pelz hergestellt werden.

Vegane Produkte vs. pflanzliche Produkte

Diejenigen, die vegane Lebensmittel herstellen, konzentrieren sich in erster Linie auf einen Nährstoff: Eiweiß. Während die menschliche Ernährung traditionell Protein aus Fleisch bezieht, gibt es immer mehr Produkte mit Protein aus Pflanzen wie Linsen und Kichererbsen.

Vegane Produkte sollten mit den pflanzlichen nicht verwechselt werden, vor allem, wenn es sich um Nahrungsmittel handelt. Alle veganen Nahrungsmittel sind pflanzlich, aber nicht alle pflanzlichen Nahrungsmittel sind vegan. Obwohl bei einigen Lebensmitteln Protein aus Pflanzen bezogen wird, können sie dennoch sekundäre Inhaltsstoffe, die von Tieren gewonnen werden, enthalten oder aus ihnen hergestellt werden. Guinness wird beispielsweise nicht aus Produkten tierischen Ursprungs hergestellt, aber für die Klärung des Biers wurden noch bis vor Kurzem Schwimmblasen von Fischen verwendet, wodurch es für Veganer nicht geeignet war. Der Getränkehersteller Diageo hat nun aufgehört, Schwimmblasen zu verwenden, um Guinness veganfreundlich zu machen, und bietet derzeit vegane Alternativen auch zu anderen Getränken in seinem Portfolio, wie zum Beispiel Baileys.

Erwähnenswert ist auch das sog. kultivierte Fleisch, auch bekannt als Laborfleisch. In diesem Fall wird Protein in einem Bioreaktor unter Verwendung von Inhaltsstoffen wie Zucker gezüchtet, wodurch „Fleisch" entsteht, ohne Tierzucht betreiben zu müssen.

Vegane Diät: Geht es um etwas mehr als um den Schutz von Tieren?

Tierschutz ist der Hauptaspekt des Veganismus. Das Kaufverhalten von Veganern wird aber auch durch andere Überzeugungen geprägt. Viele Veganer wollen ausschließlich Produkte mit einem geringen CO2-Fußabdruck kaufen, um zum Kampf gegen den Klimawandel beizutragen, während andere auch überlegen, wie viel Wasser für die Herstellung eines Produkts verbraucht wurde. Einige argumentieren, dass es beim Veganismus nicht nur um den Schutz von Tieren und den Verzicht auf Fleischverzehr geht, sondern um weitreichende Prinzipien, die darauf abzielen, die Umwelt zu schützen. Die weltweite Fleisch- und Milchproduktion muss bis 2050 um 50 % reduziert werden, wenn die Welt den Klimaplänen gemäß dem Pariser Abkommen nachkommen will, so Greenpeace.

Traden Sie selbst auf vegane Aktien

Möchten Sie selbst auch auf vegane Aktien traden? Wir zeigen Ihnen wie es geht:

1. Recherchieren Sie vegane Aktien und machen Sie sich mit dem Markt vertraut.
2. Eröffnen Sie Ihr eigenes CFD-Handelskonto.
3. Entscheiden Sie sich für vegane Aktien und beginnen Sie mit dem CFD-Trading.

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Wie viel ist der vegane Markt wert?

Viele Lebensmittel wie beispielsweise Gemüse sind von Natur aus veganfreundlich, was bedeutet, dass der vegane Markt bereits groß ist. Der globale vegane und vegetarische Markt hat laut Euromonitor einen Wert von über 50 Milliarden $. Der Umsatz im Segment veganer Fleischalternativen liegt 2019 bei 19,5 Milliarden $.

Separate Zahlen der US-Unternehmensberatung AT Kearney prognostizieren, dass der Umsatz im Bereich pflanzlicher Fleischalternativen in den kommenden Jahren jährlich um 20 % bis 30 % steigen wird. Der globale Fleischmarkt wird auf 1 Billion $ geschätzt, was bedeutet, dass vegane Produkte immer noch nur einen Bruchteil des Marktes ausmachen, was aber dem Markt viel Spielraum fürs Wachstum gibt.

Es wird jedoch vermutet, dass die vorhandenen pflanzlichen Fleischalternativen nicht mehr lange die Hauptalternative zum Fleisch darstellen werden. Es wird erwartet, dass das noch nicht verbreitete kultivierte Fleisch mit der Entwicklung der Technologie und größerer Akzeptanz der Konsumenten schnell die pflanzlichen Alternativen überholt.

Weltweiter Fleischkonsum: Marktanteil (%)

2025 2030 2035 2040
Gesamtwert 1,2 Billionen $ 1,4 Billionen $ 1,6 Billionen $ 1,8 Billionen $
Kultiviertes Fleisch 0 % 10 % 22 % 35 %
Neuartiger veganer Fleischersatz 10 % 18 % 23 % 25 %
Herkömmliches Fleisch 90 % 72 % 55 % 40 %

Quelle: AT Kearney

Die Verbreitung veganer Lebensmittel wird durch eine Reihe von Schlüsselfaktoren vorangetrieben. Der Veganismus ist vor allem unter jüngeren Generationen verbreitet. Im Gegensatz zur Viehzucht gelten Pflanzen als eine effizientere Möglichkeit, die wachsende Weltbevölkerung – die bis 2050 von 7,6 Milliarden auf rund 10 Milliarden steigen wird – zu ernähren.

Der Erfolg der veganen Fleischalternativen hängt jedoch überwiegend davon ab, ob sie unter den Fleischessern akzeptiert werden. Als der Vegan-Hype seinen Höhepunkt erreichte, kam es zu einer Polarisierung an der Vegetarierfront: Die Speisekarte in den meistens Restaurants war entweder an Vegetarier oder Fleischesser gerichtet. Der Veganismus hingegen, zum Teil wegen seiner Verbindung zum Klimawandel und wegen des wachsenden Bewusstseins bezüglich der möglichen gesundheitlichen Vorteile, scheint weniger polarisiert zu sein. In Wirklichkeit ist die überwiegende Mehrheit der Menschen, die Fleischalternativen konsumieren, nicht unbedingt vegan, sondern versucht, ihren Fleischkonsum zu reduzieren. Diese Menschen werden oft als Flexitarier (eine halbvegane oder vegetarische Ernährung) oder Reduzierer (Menschen, die versuchen, ihren Fleischkonsum zu reduzieren, aber nicht komplett aufzugeben) bezeichnet. Im Vereinigten Königreich machen mehr als ein Drittel der Menschen regelmäßige Abstinenzphasen im Fleischverzehr und solche Aktionen wie „Meat Free Mondays“ (fleischfreier Montag) werden immer beliebter. Die vegane Gesellschaft behauptet, dass letztes Jahr im Vereinigten Königreich 93 % der Konsumenten der Fleischersatzprodukten die Nicht-Veganer ausmachten.

Aber es geht nicht nur darum, Fleischesser für sich zu gewinnen. Vegane Alternativen zu anderen Grundnahrungsmitteln sind heute weitverbreitet. Solche Produkte wie beispielsweise Mandelmilch und milchfreier Käse verzeichnen ein wachsendes Interesse. Der vegane Trend geht auch weit über die Ernährung hinaus: Der vegane Kosmetikmarkt war 2018 13,5 Milliarden $ wert und soll laut Statista auf 15,5 Milliarden $ im Jahr 2020, 18,4 Milliarden $ im Jahr 2023 und 20,8 Milliarden $ im Jahr 2025 steigen.

Unternehmen konkurrieren um den veganen Dollar

Die Tatsache, dass vegane Produkte auch für Nicht-Veganer attraktiv sind, motiviert Unternehmen mehr, die aktuellen Trends zu befolgen. Es bedeutet auch, dass sie dadurch auch größere Märkte und nicht nur Nischenmärkte bedienen können. Von allen neuen Lebensmitteln, die im vergangenen Jahr in Großbritannien eingeführt wurden, waren 16 % vegan – doppelt so viel im Vergleich zu 2017, was reicht, um Deutschland als Marktführer in Europa zu überholen, so Mintel. Die vegane Gesellschaft hat bekannt gegeben, dass bis 2025 knapp die Hälfte der britischen Bevölkerung zu einer Art flexitarischer Ernährung umstellen wird – etwa doppelt so viel wie die Zahl der erwarteten Veganer. Aus heutiger Sicht bezeichnen sich selbst weniger als 2 % der britischen Bevölkerung als Veganer – obwohl vermutet wird, dass die Hälfte der britischen Bürger 2018 auf die vegane Ernährung umstellte, was zeigt, wie schnell der Veganismus wächst.

Die meisten Großunternehmen haben entweder neue vegane Produkte auf den Markt gebracht, um von erhöhter Nachfrage zu profitieren, oder, weil sie von Kunden oder Aktionären unter Druck gesetzt wurden. Die Mehrheit der Produzenten bietet vegane Produkte zusätzlich zu dem nicht-veganen Portfolio. Die Erweiterung des Angebots haben sie entweder durch die Entwicklung einer Eigenproduktion oder durch die Übernahme kleinerer Unternehmen erreicht, um einen Vorsprung zu erzielen.

Der Trend etablierte sich in der gesamten Lebensmittelversorgungskette. Große Lebensmittelproduzenten haben auch ihre veganen Eigenmarken-Produktlinien eingeführt. Nestle hat beispielsweise den Produzenten von pflanzlichen Lebensmitteln – Sweet Earth – gekauft. Der Konsumgüterriese Unilever hingegen hat vegane Alternativen zu seinen beliebten Alltagsprodukten auf den Markt gebracht, indem er neue Teebeutel für die Marke PG Tips einführte, die besser mit Mandel- oder Sojamilch funktionieren. Diejenigen, die Lebensmittel verkaufen, wie Supermärkte, bieten nicht nur mehr vegane Produkte von Drittanbietern, sondern entwickeln auch eigene Produktlinien, wie zum Beispiel Tesco mit seiner Wicked Kitchen-Serie, die Produkte wie Süßkartoffel-Pakoras umfasst.

Die Versorgung veganer Konsumenten geht weit über das Essen hinaus, da die Menschen immer mehr Wert auf den Inhalt von anderen Waren wie Schönheitsprodukten legen. Als Folge haben Unternehmen wie Superdrug mehr pflanzliche Produkte eingeführt. Selbst Tesla, kein Primus unter den veganfreundlichen Unternehmen, nimmt Änderungen vor. Der Elektroauto-Hersteller hat Ledersitzbezüge aus Umweltgründen aus seinem Angebot entfernt.

Erfahren Sie, wie Sie ethisch investieren können

Wie können Sie in den veganen Markt investieren?

Es gibt einige Wege, wie Sie vom Wachstum des Veganismus und vom wachsenden Konsum der pflanzlichen Produkte profitieren können. Dazu zählt:

In naher Zukunft sollten Investoren auch vegane ETFs (Exchange Traded Funds) kaufen können.

In sieben aussichtsreiche vegane Aktien investieren

Hier finden Sie eine Liste von sieben Aktien, die Sie im Auge behalten sollte, obwohl nicht alle zu 100 % als veganfreundlich klassifiziert werden können.

  1. Beyond Meat
  2. Ingredion
  3. Bunge
  4. AAK
  5. Total Produce
  6. Archer Daniels Midland
  7. Hain Celestial Group

Während einige Großunternehmen wie etwa Beyond Meat, das dieses Jahr an die Börse ging, das Rampenlicht stehlen, gibt es ältere börsennotierte Unternehmen, die entweder zu pflanzlichen Produkten wechseln oder solche Produkte bereits im Angebot haben, wie zum Beispiel der Frischkostproduzent Total Produce.

Beyond Meat

Wird die Etablierung des Vegan-Trends weltweit thematisiert, wird hochwahrscheinlich die Marke Beyond Meat erwähnt. Das Unternehmen ist für seinen Beyond Burger bekannt – „den weltweit ersten pflanzlichen Burger, der wie Rindfleisch ohne gentechnisch veränderte Organismen (GVO), Soja oder Gluten aussieht, gekocht wird und schmeckt“ – sowie andere Alternativen für Würstchen und Hackfleisch im Angebot hat. Der Erfolg des Unternehmens besteht darin, dass seine Produkte an Massenkonsumenten gerichtet sind. Sie sind neben traditionellen Fleischprodukten zu finden und werden meist an Flexitarier oder Reduzierer gerichtet.

Was Sie über Beyond Meat Wissen müssen

Ingredion

Ingredion ist ein auf der Fortune 500-Liste verzeichnetes Unternehmen, das Getreide, Obst, Gemüse und anderes Pflanzenmaterial zu Zutaten verarbeitet. Ingredion stellt Stärken, Süßstoffe, Biomaterial und andere Spezialzutaten für ein breites Anwendungsspektrum her.

Über 50 % werden in Lebensmitteln, fast 20 % in alkoholfreien und alkoholischen Getränken und weitere 20 % in „zusätzlichen Anwendungen“ verwendet, darunter in Toilettenartikeln und Versorgungsmaterialien, die es ermöglichen, Kunststoffe und Papier umweltfreundlicher herzustellen. Laut den letzten Ankündigungen will das Unternehmen Investitionen in pflanzliche Proteine bis Ende 2020 auf 185 Mio. $ erhöhen – im Vergleich zum früheren Budget von 140 Mio. $ im Rahmen einer Partnerschaft mit Verdient Foods. Einige vegane Investoren können sich jedoch davon abschrecken lassen, dass fast ein Zehntel des Geschäfts von Ingredion auf Inhaltsstoffen basiert, die zur Herstellung von Futtermitteln für Nutztiere verwendet werden.

Bunge

Bunge ist ein an der New York Börse notiertes Agrarunternehmen, das pflanzliche Grundnahrungsmittel wie Getreide, Ölsaaten und Zucker zur Herstellung einer Vielzahl von Lebensmitteln anbietet. Es verfügt auch über eigene Mühlen zur Produktion von gemahlenen Weizen-, Mais- und Reisprodukten und fungiert als ein Mittelsmann, der den Transport von Waren von den landwirtschaftlichen Betrieben zu den Lebensmittelverarbeitern unterstützt. Bunge ist weltweit präsent, seine Hauptsitze befinden sich aber in den USA und Südamerika. Sein Schwerpunkt liegt in Ölsaaten und seine branchenführende Position hat das Unternehmen durch die Herstellung von Soja-, Raps- und Sonnenblumenkernen sowie Rapsöl erobert. Sein Geschäftsmodell eines vertikal integriertes Unternehmens bedeutet, dass seine Betriebsbereiche wie Agrarindustrie, Lebensmittel und Zutaten voneinander unterstützt werden. Bunge entwickelt auch weiter den Bereich der Bioenergie – teilweise durch eine Partnerschaft mit dem Ölgiganten BP.

AAK

Das skandinavische Unternehmen AAK ist ein weltweit führender Produzent von Gourmet- und Semi-Gourmet-Ölen und -Fetten. AAK berät seine Kunden in allen Bereichen, von der Rezeptur bis zur Logistik und der Analyse von Markttrends. Es hilft auch, Produkte für unterschiedliche Ernährungsbedürfnisse zu entwickeln. Seine Produkte werden in Schokoladen, Süßigkeiten und anderen Süßwaren verwendet. Mit AkoPlanet hat das Unternehmen kürzlich sein neues Portfolio mit maßgeschneiderten Alternativen für Lebensmittelproduzenten vorgestellt, die pflanzliche Ersatzprodukte zu Fleisch, Milchprodukten und Speiseeis herstellen. Laut dem Unternehmen sind seine Produkte pflanzlich und haben eine minimale Auswirkung auf die Umwelt.

Total Produce

Total Produce ist einer der größten Produzenten und Anbieter von frischen Lebensmitteln weltweit. Das Unternehmen operiert in 26 Ländern mit insgesamt 260 Standorten, die landwirtschaftliche Betriebe, Produktionsstätte und Kühlhäuser umfassen und gemeinsam über 300 Linien von frischen Lebensmitteln herstellen. Total Produce ist in Nord- und Südamerika, Europa, Südafrika und Indien präsent. Das Unternehmen bedient den Einzelhandel-, Großhandel- und Gastronomiesektor.

Total Produce zielt nicht speziell auf den wachsenden Trend veganer und pflanzlicher Lebensmitteln ab, ist aber dennoch ein natürlicher Nutznießer dieser Bewegung, insbesondere nachdem es sich für den spektakulären Kauf des globalen Obst- und Gemüsegiganten Dole entschieden hat.

Archer Daniels Midland

Archer Daniels Midland, auch als ADM bekannt, ist ein weiteres Unternehmen, das bereit ist, die wachsende Nachfrage nach pflanzlichen Lebensmitteln zu nutzen. Mit 450 Pflanzenbeschaffungsanlagen und 330 Produktionsstätten für Lebensmittel und Zutaten unterstützt das amerikanische Unternehmen Hersteller in über 200 Ländern bei dem kompletten Produktionsprozess. Zu seinen Hauptprodukten gehören Sojamehl, Öl und Süßmittel. ADM hat vor Kurzem eine Reihe neuer Trend-Inhaltsstoffe vorgestellt, darunter neue pflanzliche Proteine und tiefgefrorene Leckereien ohne Milch. Damit zeigt das Unternehmen, das es sich der verändernden Ernährungsgewohnheiten der Konsumenten bewusst ist. Allerdings sollten sich die Anleger auch darüber im Klaren sein, dass es sich um ein großes Industrieunternehmen handelt, das auch Tierfutter herstellt.

Hain Celestial Group

Die Hain Celestial Group ist ein Naturkostproduzent aus Nordamerika, Europa und Indien. Zusätzlich zu einem kleineren Portfolio mit Körperpflegeprodukten, bietet das Unternehmen bekannte Marken wie Almond Dream, Better Bean und Yves Veggie Cuisine, die von der wachsenden Nachfrage nach gesünderen pflanzlichen Alternativen profitieren. Den Großteil seines Umsatzes macht das Unternehmen in den USA und in Großbritannien. Hain Celestial ist ein weiteres Unternehmen, das von der Ernährungsumstellung Nutzen ziehen kann. Sein Ziel ist, „organische, natürliche und für die Konsumenten besser geeignete Marken“ auf den Markt zu bringen.

In den veganen Markt mit Risikokapitalfonds investieren

Investoren können auch mit Hilfe von Risikokapitalfonds (engl. Venture capital trust = VCTs) auf dem veganen Markt handeln.

Eine Reihe von Risikokapitalfonds investiert bereits in vegane und pflanzliche Lebensmittel und Wellness-Produkte. Es ist aber wichtig zu verstehen, dass Risikokapitalfonds sehr diversifiziert investieren, was bedeutet, dass sie Investments in anderen Sektoren wie etwas Fleischproduktion tätigen können, die für vegane Investoren weniger attraktiv sind. So hat Octopus Titan VCT beispielsweise das Unternehmen Allplants unterstützt, das pflanzliche Tiefkühlgerichte an seine Abonnenten verkauft, sowie den Produzenten Plum, der pflanzliche Bio-Nahrung für Kinder und Babys herstellt. In seinem Portfolio sind aber auch Investments in allen anderen Bereichen wie Energie, Immobilien und Gesundheitswesen zu finden. Ebenso investiert Pembroke VCT in Unternehmen wie Plenish, einen britischen Produzenten von alternativen Milchprodukten und kaltgepressten Säften. Gleichzeitig investiert das Risikokapitalfonds in andere Unternehmen wie zum Beispiel Burger Outlet Five Guys, wodurch er für einige Investoren weniger attraktiv sein kann.

Einer der Hauptvorteile eines Investments in einen Risikokapitalfonds besteht darin, dass Sie auf diesem Wege auch in nicht-börsennotierte Privatunternehmen investieren können. Dadurch das Risikokapitalfonds in viele verschiedene Sektoren investieren, ist das Risiko geringer.

Vegane Rohstoffe traden

Die nächste Möglichkeit, vom Vegan-Trend zu profitieren, besteht im Handel mit Rohstoffen, die der veganen und pflanzlichen Ernährung zugrundeliegen. Da die ganze Welt beginnt, ihren Fleischkonsum zu reduzieren und mehr Pflanzen zu essen, könnte die Nachfrage nach gängigen Agrarprodukten steigen, während neue, mehr exotische Zutaten wahrscheinlich immer beliebter werden. Bohnen, Getreide, Soja, Nüsse, Obst und Gemüse, pflanzliche Öle und Samen sind nur einige der gängigen Grundnahrungsmittel einer veganen Ernährung.

Eine Reihe von weichen Rohstoffen, die in diese Kategorien fallen, können die Sie mit IG handeln. Dazu zählen:

  1. Chicago Weizen und London Weizen
  2. Hafer
  3. Mais
  4. Sojabohnen, Sojaöl und Sojabohnenmehl
  5. Rohreis
  6. Orangensaft


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